Microsoft
- Werner Sperber - Redakteur

Microsoft: "Aggressiver Vorstoß"; Börsenwelt Presseschau I

Die Experten des Zertifikatejournals verweisen auf die Zahlen von Microsoft für das vierte Quartal des Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahres 2013/14. Im Schlussquartal sank der Gewinn im Jahresvergleich zwar um sieben Prozent, doch im Gesamtjahr legte er leicht zu. Die Bürosoftware Office und das Computer-Betriebssystem Windows verkauften sich wieder besser. Die Anleger kauften die Aktie daraufhin zu noch höheren Kursen, vor allem, weil der neue Vorstandsvorsitzende Satya Nadella binnen eines Jahres insgesamt 18.000 Angestellte freisetzen möchte, wobei die zugekaufte Firma Nokia die Hälfte der derzeit noch 25.000 Stellen streichen soll. Die Mobiltelefon-Sparte soll eine Milliarde Dollar einsparen und so ab der zweiten Jahreshälfte 2016 Gewinne erwirtschaften. Der aggressive Vorstoß in das Cloud-Geschäft macht sich bezahlt (Anmerkung der Redaktion: Wenn im Zusammenhang mit Computern von Cloud gesprochen wird, bedeutet das, Rechnerleistung oder Software werden nicht mehr direkt auf dem Computer vorgehalten beziehungsweise installiert, sondern über ein Netzwerk, etwa das Internet, vom Anbieter, wie etwa Microsoft, zur Verfügung gestellt respektive vermietet.). Das diesbezügliche Geschäftsvolumen hat sich im vergangenen Jahr verdoppelt. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger den am 2. Januar 2015 fälligen Stay-High-Optionsschein (WKN SG5 RVY) der Société Générale auf Microsoft kaufen. Die Bank zahlt zehn Euro zurück, wenn die Aktie stets mehr als 38 Dollar gekostet hat.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)




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