Elexxion
- Michael Schröder - Redakteur

Micro Cap Elexxion: Finanzierung steht – Aktie vor Wiederbelebung

Laser sind in der Zahnmedizin auf dem Vormarsch. Bis 2016 erwarten Experten im Weltmarkt für Dentallaser einen Anstieg des Volumens auf über 160 Millionen Dollar. Als aussichtsreicher Nischenplayer will sich die 2002 gegründete Elexxion AG ein Stück von diesem Kuchen abschneiden. Risikofreudige Anleger können bei dem Micro Cap mit einer ersten Position auf nachhaltig steigende Umsätze und Gewinne spekulieren.

Ob in der Zahn-Chirurgie oder im Kampf gegen Parodontose: Für immer mehr Zahnärzte ist der Dentallaser zu einem unentbehrlichen Werkzeug für die tägliche Praxis geworden. Nicht ohne Grund: Der Arzt hat durch die kürzeren Behandlungszeiten einen höheren Patientendurchlauf. Neben dieser Effizienzsteigerung kann er gleichzeitig eine Versorgung auf höchstem Niveau anbieten. Dentallaser bieten mit ihrer Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten aber auch Vorteile für Patienten. Dazu zählen die schmerzfreie Behandlung ohne Blutung, der deutlich reduzierte Einsatz von Anästhetika und Antibiotika und eine schnellere Wundheilung.

Viel Potenzial

Der globale Markt für Dentallaser wächst jährlich um fünf bis sechs Prozent und hat derzeit ein Volumen von rund 120 Millionen Dollar. Bis 2016 erwarten Experten einen Anstieg auf über 160 Millionen Dollar. Dabei stellt der US-amerikanische Markt den größten Anwendungsbereich für Dentallaser dar. Die 2002 gegründete Elexxion AG (WKN A0K FKH) ist auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Dental-Laser-Systemen spezialisiert möchte sich von diesem großen Kuchen ein kleines Stück abschneiden. Die Chancen stehen nicht schlecht. Das Medizintechnikunternehmen verfügt über ein technologisch führendes Produktportfolio. Dabei bietet die Gesellschaft sowohl Diodenlaser (Weichgewebe) als auch Erbiumlaser (Hartgewebe) an. In Kürze wird auch das erste duale Gerät ("Delos 3.0"), das aus einem Dioden- und einem Er:YAG-Laser besteht und so alle Indikationen im Weich- und Hartgewebe ermöglicht, erhältlich sein.

Gelder für Markteinführung gesichert

Doch damit nicht genug: Elexxion ist im Wettbewerberumfeld einer der wenigen Anbieter, der ein photodynamisches Produkt ("Perio Green") im Portfolio hat. Nach fünf Jahren intensiver Entwicklungsarbeit steht auch hier der Produktlaunch unmittelbar bevor. Um die Markteinführung seiner Produkte voranzutreiben, hat die Gesellschaft über eine Kapitalerhöhung rund 1,6 Millionen Euro eingenommen - und damit sogar rund 0,3 Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant.

Hohe Wachstumsraten

Für das abgelaufene Geschäftsjahr rechnet Vorstand Per Liljenqvist mit einem Umsatz von Euro 2,3 Millionen Euro und einem operativen Verlust von 1,5 Millionen Euro. Grund hierfür sind die höheren Aufwendungen für den Vertrieb sowie Entwicklungs- und Zulassungskosten von "Perio Green". Nachdem die Finanzierung für den Produktlaunch gesichert ist, dürfte das Geschäft nun aber spürbar an Fahrt aufnehmen. Für die nächsten drei Jahre rechnet Liljenqvist mit einem jährlichen Umsatzwachstum von über 60 Prozent. Auf Grund der Attraktivität des Produktes "Perio Green" und der erwarteten hohen Rohertragsmarge wird mit einer Verbesserung der EBIT-Marge auf über 40 Prozent gerechnet. Zudem ist mittelfristig die weitere Forcierung des Vertriebs im europäischen Ausland und im US-amerikanischen Markt geplant. 

Erste Position aufbauen

DER AKTIONÄR erwartet in den kommenden Wochen und Monaten einen positiven Newsflow. Kann die Gesellschaft mit den neuen Lasern am Markt wie erwartet durchstarten, dürften bereits ab dem kommenden Jahre Gewinne erzielt werden. Risikofreudige Anleger können daher Kurse unter einem Euro um Aufbau einer ersten Position nutzen. Beim Kauf der Elexxion-Aktie sollten Anleger aber nicht außer Acht lassen, dass es sich um einen Micro Cap mit einer Marktkapitalisierung von nur rund sechs Millionen Euro handelt. Ein Stoppkurs bei 0,65 Euro sichert ab.

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