Metro
von Steffen Eidam - Redakteur

Metro kann kurz aufatmen

Die Metro-Aktie zählt heute zu den Top-Performern im DAX. Weniger wegen der guten Geschäftsaussichten als vielmehr aufgrund der Aussagen von Haniel. Der Großaktionär will zunächst keine Anteile auf den Markt werfen.

Hoher Konkurrenzdruck, hausgemachte (Führungs-)probleme - den Metro-Aktionären ist die Lust aufs Lachen seit geraumer Zeit vergangen. Die Aussagen von Großaktionär Haniel sorgen zumindest kurzfristig für Aufatmen. Dennoch: Die Lage bleibt vor den Quartalszahlen angespannt.

Zwischenspurt

Mehr als drei Prozent legen die Papiere von Metro am Montag zu. Hintergrund des Kurssprungs sind Aussagen von Großaktionär Haniel, dass man sowohl an den Paketen von Metro als auch von Celesio festhalten will - zumindest kurzfristig. Haniel-Chef Jürgen Kluge erklärte gegenüber Reuters, dass die Höhe der Beteiligung an beiden Unternehmen ein Klumpenrisiko darstellte und mittel- bis langfristig reduziert werden soll. Aufgrund des niedrigen Aktienkurses ziehe man diese Maßnahme aber aktuell nicht in Betracht.

Trübe Aussichten

Trotz des heutigen Kursgewinnes sollten Anleger weiterhin ihre Chancen auf der Shortseite suchen. Mit dem Unterschreiten der Marke von 27,40 Euro wurde zuvor ein Verkaufssignal generiert, das unsere Short-Empfehlung, Wave-Put mit der WKN DE0 DK4 (aktuell: 0,94 Euro, K.O.-Schwelle: 32,25 Euro) ein Plus von rund 25 Prozent beschert hat. Auf der Hauptversammlung am 3. Mai dürfte sich der Nettoverlust von drei auf mindestens 50 Millionen Euro erhöht haben. Das Abwärtspotenzial für die Titel reicht bis 20 Euro.

| Markus Bußler | 0 Kommentare

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