Metro
von Michael Herrmann - Redakteur

Metro: Doppelter Nackenschlag

Schon wieder schlechte Nachrichten für den Handelsriesen Metro. Die Experten der Privatbank Berenberg haben das Kursziel des DAX-Konzerns gesenkt. Darüber hinaus hat die Ratingagentur Standard & Poor’s den Ausblick für die Bonität des Groß- und Einzelhändlers gesenkt

Niamh McSherry von der Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Metro nach den Zahlen für das erste Quartal von 27 auf 25 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Operativ hat der Handelsriese nach Ansicht der Analystin enttäuscht. Angesichts der konjunkturellen Aussichten und der zunehmend auf den Umsatz konzentrierten Konzernstrategie sehe sie das Margenziel zunehmend skeptisch.

Negativer Ausblick

Eine weitere schlechte Nachricht für die Anleger des Handelsriesen kommt von der Ratingagentur Standard & Poor's. Die Amerikaner haben den Ausblick für die Bonität Metros von "stabil" auf "negativ" gesenkt, da sich die Profitabilität des Handelskonzerns angesichts der schwierigen Branchenlage 2012 weiter abschwächen und das Umsatzwachstum niedrig bleiben werde. Die Bonitätsnoten "BBB/A-2" bekräftigte die Ratingagentur allerdings.

Nach wie vor kein Kauf

DER AKTIONÄR sieht die Aussichten für den Handelsriesen ebenfalls skeptisch. Aktuell gibt es zahlreiche Aktien mit deutlich attraktiveren Chance-/Risikoverhältnissen als Metro. Anleger sollten deshalb von einem Kauf weiter absehen. Erst bei Kursen von unter 20 Euro wird die Aktie wieder attraktiv.

| Markus Bußler | 0 Kommentare

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