Merck
- Marion Schlegel - Redakteurin

Merck KGaA nach Zulassung mit charttechnischem Ausbruch – neues Allzeithoch

Der DAX-Konzern Merck und Pfizer haben bekannt gegeben, dass die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) die Marktzulassung für Avelumab (Bavencio) Injektion zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (UC) erteilt hat, deren Tumorerkrankung unter oder nach platinhaltiger Chemotherapie fortgeschritten war beziehungsweise deren Tumorerkrankung innerhalb von zwölf Monaten nach Behandlung mit einer platinhaltigen Chemotherapie fortgeschritten war. Avelumab hatte zuvor bereits die beschleunigte Zulassung von der FDA für die Behandlung von Erwachsenen und Kindern ab zwölf Jahren mit metastasiertem Merkelzellkarzinom (MCC) erhalten. Diese Indikationen werden im Rahmen der beschleunigten Zulassung auf Basis des Tumoransprechens und der Ansprechdauer zugelassen.

Luciano Rossetti, Executive Vice President und Leiter der globalen Forschung und Entwicklung im Biopharmageschäft von Merck, erklärt hierzu: „Mit dem Erhalt nur wenige Wochen nach der Zulassung für die Indikation metastasiertes Merkelzellkarzinom untermauern wir erneut unsere Fähigkeit, den Zugang zu innovativen Medikamenten für behandlungsbedürftige Patienten zu beschleunigen.“

Merck hat derzeit noch einige weitere Studien in der dritten Phase der klinischen Entwicklung, darunter Projekte zur Behandlung von Lungen-, Nieren-, Magen- und Eierstockkrebs. Ziel ist es, ab 2017 jedes Jahr ein neues Medikament oder eine neue Indikation zur Zulassung zu bringen. Bis 2022 erhofft sich Merck mit neuen Projekten Umsätze in Höhe von rund zwei Milliarden Euro.

Positiv wurde an der Börse zuletzt zudem der Verkauf des Biosimilar-Geschäfts an Fresenius Kabi aufgenommen. Die Entscheidung erfolgte im Einklang mit der Strategie des Unternehmensbereichs Healthcare, den Fokus auf die Pipeline innovativer Arzneimittel zu legen. Die Aktie von Merck legte zuletzt kräftig zu. Am heutigen Mittwoch gelang sogar der Sprung auf ein neues Allzeithoch bei 112,50 Euro. Aus charttechnischer Sicht bedeutet dies ein neues Kaufsignal für die Aktie.


 

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