Merck
- Marion Schlegel - Redakteurin

Merck KGaA: Millionen-Investitionen in China – wichtige Marke beachten

Das Darmstädter Pharma-Unternehmen Merck will in China weiter Gas geben. Merck hat seine Pharmaproduktionsstätte in Nantong eingeweiht, die insgesamt eine Investition von 170 Millionen Euro darstellt. Hier werden hochwertige Arzneimittel produziert, die in Chinas Liste der unentbehrlichen Medikamente aufgeführt sind, so das Unternehmen. Bei der Einweihungsfeier kündigte Merck eine weitere Investition in Höhe von rund 80 Millionen Euro in ein Life Science Center in der Nähe des Pharmabetriebs in Nantong an, in dem hochreine anorganische Salze, Produkte für Zellkulturmedien sowie Fertigkulturen hergestellt werden sollen.

In der zweiten Jahreshälfte 2017 sollen die ersten Arzneimittel aus dem heute eingeweihten Produktionsbetrieb für die Patienten zur Verfügung stehen. Zusammen mit den rund 80 Millionen Euro des Unternehmensbereichs Life Science summieren sich die Investitionen des Unternehmens in die Produktionswertkette in China auf 250 Millionen Euro, um den Zugang zu Gesundheitslösungen zu verbessern. Diese strategischen Investitionen bekräftigen den Expansionswillen von Merck in China, das laut IMS-Prognose bis 2018 zum zweitgrößten Pharmamarkt der Welt avancieren könnte, und ermöglichen es dem Unternehmen, durch technologischen Fortschritt und die Förderung von talentierten Mitarbeitern im Land die Ziele des 13. Fünfjahresplans der chinesischen Regierung zu unterstützen.

„China ist ein Haupttreiber unseres nachhaltigen Wachstums und damit für Merck von strategischer Bedeutung. In Einklang mit unserem langfristigen Engagement in China war und ist Merck stets darauf bedacht, globale Expertise vor Ort zu bringen, um im Leben unserer Patienten und unserer Kunden der Life-Science-Branche Entscheidendes zu bewirken“, sagte Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck.

Kurs Richtung Unterstützung

Die Aktie von Merck hat zuletzt den Rückwärtsgang angetreten, nachdem das Papier erneut an der wichtigen Marke von 100 Euro gescheitert war. Am Freitag verliert die Aktie 1,9 Prozent auf 90,60 Euro. Die gesamte Pharmabranche belastet derzeit die in der kommenden Woche anstehende US-Präsidentschaftswahl. Aus charttechnischer Sicht ist es nun wichtig, dass die Merck-Aktie die Unterstützung im Bereich von 87 Euro verteidigen kann. Neueinsteiger können versuchen, mit einem engen Stopp in diesem Bereich zum Zuge zu kommen.


 

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