Merck
- Marion Schlegel - Redakteurin

Merck KGaA: „Potenzial für bahnbrechende Fortschritte in der Krebstherapie“

Der Darmstädter Merck-Konzern wird auf der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO), die vom 1. bis 5. Juni 2018 in Chicago stattfindet, neue Daten aus zahlreichen vorrangigen klinischen Entwicklungsprogrammen vorstellen. Die Abstracts zu sieben Wirkstoffen und acht Tumorarten werden die Position von Merck als ein aufstrebender Hauptakteur in der Onkologie hervorheben, so das Unternehmen in einer Mitteilung. „Die diesjährigen Daten auf der ASCO zeigen das Potenzial unserer Pipeline, tatsächlich bahnbrechende Fortschritte für die Krebstherapie bereitzustellen“, sagte Luciano Rossetti, Executive Vice President und Leiter der globalen Forschung und Entwicklung im Biopharmageschäft von Merck.

Unter anderem will Merck Ergebnisse zu M7824 und Tepotinib präsentieren. M7824 ist eine in der Prüfphase befindliche bifunktionale Immuntherapie, die derzeit in Phase-1-Studien bei soliden Tumoren geprüft wird. Zu Tepotinib, einem in der Prüfung befindlichen hochselektiven, niedermolekularen Inhibitor des Tyrosinkinaserezeptors c-Met, werden als neue Daten vielversprechende erste Ergebnisse der laufenden Phase-2-Studie VISION vorgestellt. Zudem gibt es neue Daten zum Gemeinschaftsprojekt mit Pfizer: Avelumab. Für das bereits in zwei Indikationen angewendete Krebsmittel will Merck im Jahr 2019 die nächste Zulassung beantragen.

Mit neuen Medikamenten will Merck bis 2022 zwei Milliarden Euro Umsatz machen und damit Rückgänge bei alten Umsatzbringern kompensieren. Die Aktie von Merck konnte sich von ihrer kurzen Korrektur im Zuge der Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal rasch wieder erholen. Wichtig wäre aus charttechnischer Sicht nun der Sprung über die 200-Tage-Linie. Mittelfristig wäre die Rückeroberung der 100-Euro-Marke ein bedeutendes charttechnisches Signal.

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