Merck
- Michel Doepke - Redakteur

Merck-Aktie nach Zahlen am DAX-Ende: Einsteigen oder abwarten?

Die Darmstädter Merck hat dank eines erfreulichen Schlussquartals die Jahresziele für 2017 erreicht. Aktionäre sollen in den Genuss einer Dividende von 1,25 Euro kommen – das sind fünf Cent mehr, als im Geschäftsjahr 2016. Und trotzdem drückt der gesunkene Betriebsgewinn auf die Stimmung. Die Aktie verliert rund ein Prozent und notiert im frühen Handel am DAX-Ende.

Im vierten Quartal stieg der Umsatz leicht um 0,5 Prozent auf 3,85 Milliarden Euro, dank des Wachstums der Sparten Life Science und Healthcare. Dennoch sank das bereinigte EBITDA um 6,5 Prozent auf eine Milliarde Dollar. Merck profitierte von der US-Steuerreform und erzielte dadurch einen außerordentlichen Ertrag von 906 Millionen Euro. Unter dem Strich erzielte ein Konzerngewinn von gut einer Milliarde Euro.

Im gesamten Fiskaljahr 2017 kletterten die Umsätze um zwei Prozent auf 15,33 Milliarden Euro. Für 2018 rechnen die Darmstädter mit einem moderaten organischen Wachstum, das EBITDA soll sich währungsbereinigt leicht rückläufig entwickeln.

Abwarten

Der Ausblick auf das laufende Jahr ist nicht berauschend. Doch die Merck-Aktie braucht frische Impulse, um wieder den Weg nach oben einzuschlagen. Anleger sollten vorerst bei der optisch günstigen Aktie an der Seitenlinie verharren. Ein Einstieg drängt sich sowohl charttechnisch als auch fundamental aktuell nicht auf. Im Pharma-Sektor favorisiert DER AKTIONÄR derzeit die Anteilscheine von Novartis und Astrazeneca.

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