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Medion – Gewinnrückgang trotz Umsatzplus

Der Medion-Konzern hat im dritten Quartal 2005 zwar wieder mehr verkauft als im Vorjahr, das Ergebnis blieb dennoch weiterhin rückläufig. Auch der Ausblick ist eher verhalten, so dass das Erreichen der Gesamtjahresprognosen fraglich ist.

Der Medion-Konzern hat seine Zahlen zum dritten Quartal 2005 vorgelegt. Zwar hat der Elektronik-Vermarkter wieder mehr verkauft als im Vorjahr, das Ergebnis blieb dennoch weiterhin rückläufig. Auch der Ausblick ist eher verhalten, so dass das Erreichen der Gesamtjahresprognosen fraglich ist.

Von Markus Horntrich

 

Nach einer längeren Durststrecke scheinen beim Elektronik-Vermarkter Medion die Umsätze wieder leicht anzuziehen. Im dritten Quartal des laufenden Jahres erzielte das Unternehmen Umsatzzuwachs um 6,5 Prozent von 300,5 Millionen auf 319,9 Millionen Euro. Damit konnte Medion seine Umsatzentwicklung trotz der in Deutschland weiterhin schwierigen konjunkturellen Lage stabilisieren. Vor allem die gestiegenen Verkäufe bei Notebooks, mobilen Navigationsgeräten und Flachbildfernsehern trugen maßgeblich zum Umsatzzuwachs bei. Die jüngsten Absatzerfolge konnten jedoch den Rückgang des ersten Quartals nicht vollständig kompensieren, so dass der Umsatz nach neun Monaten um 6,9 Prozent auf 1.450,2 Millionen Euro zurückging. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen im Neunmonatszeitraum brach um 69 Prozent von 60 auf 18,7 Millionen Euro ein. Der Gewinn je Aktie verringerte sich entsprechend von 0,71 auf 0,21 Euro.

Aktie meiden

Aufgrund der unsicheren Aussichten und möglicherweise bevorstehenden Sonderbelastungen aus den geplanten Restrukturierungsvorhaben sollten Anleger die Aktie weiterhin meiden.

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