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Medigene - Medikament gegen Übernahmefieber

Die Biotech-Schmiede Medigene ist ins Visier eines indischen Pharmakonzerns geraten. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Heinrich (Foto) äußert sich heute um 14.30 Uhr bei DER AKTIONÄR TV auf N24 zu den Übernahmegerüchten.

Die Biotech-Schmiede Medigene ist ins Visier eines indischen Pharmakonzerns geraten. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Heinrich (Foto) äußert sich heute um 14.30 Uhr bei DER AKTIONÄR TV auf N24 zu den Übernahmegerüchten.

Seit mehr als zehn Jahren forschen die Münchner nach neuen Therapien zur Behandlung von Krebs- und Tumorerkrankungen. Medigene ist die erste deutsche Biotechfirma, die die Marktzulassung für ein Produkt erhalten hat. Eligard, ein Medikament zur Behandlung von Prostatakrebs, befindet sich seit Mai 2004 auf dem deutschen Markt.

Den Erfolg dürfen sich die Biologen aus München jedoch nicht alleine auf die Fahnen schreiben, wurde Eligard doch nicht von Medigene selbst, sondern der US-Firma Atrix Laboratories entwickelt. Die Münchner haben lediglich die Vertriebsrechte für Europa erworben. Davon abgesehen mangelt es nicht an eigenen Entwicklungen: Vor kurzem begann die klinische Phase II für das Medikament "EndoTAG-1". Das Präparat soll gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs eingesetzt werden. Weitere Hoffnungsträger gegen Lebermetastasen und Gehirntumore befinden sich in der Pipeline von Medigene.

Vielleicht benötigen die Münchner selbst bald ein Medikament gegen indisches (Übernahme-) Fieber. Nach einem Zeitungsbericht hält der Pharmakonzern Ranbaxy aktuell Ausschau nach einem geeigneten "deutschen forschungsorientierten Arzneimittelunternehmen".

Zu den Übernahmegerüchten äußert sich heute um 14.30 Uhr der Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Heinrich bei DER AKTIONÄR TV auf N24.

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