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- Andreas Deutsch - Redakteur

Marc Faber: China lügt!

China hat mit den Daten zum Wirtschaftswachstum die Märkte beruhigt. Doch Marc Faber traut dem Braten nicht. Die Anleger stört es nicht, sie greifen an der Börse zu.

Chinas Bruttoinlandsprodukt ist im vierten Quartal um 6,8 Prozent und im gesamten Jahr 2015 6,9 Prozent gewachsen. Sagt China. „Stimmt nicht“, sagt Marc Faber. „In Wirklichkeit hat das BIP 2015 nur um vier Prozent zugelegt – aber wahrscheinlich ist es noch weniger.“

Faber ist für 2016 pessimistisch, sowohl für die Weltwirtschaft als auch für die Aktienmärkte. „Eine Korrektur von 20 Prozent beim US-Aktienmarkt ist wahrscheinlich“, so der Schweizer Vermögensverwalter und Herausgeber des Gloom, Boom & Doom Reports. Doch mit den 20 Prozent ist es laut Faber nicht getan. „Möglicherweise werden es 30 oder sogar 40 Prozent Verlust sein.“

"Weiche Landung"

Die Experten der NordLB sind zufrieden, dass uns China mit bösen Überraschungen verschont. „Gleichwohl hätten wir einen etwas dynamischeren Expansionsprozess im Reich der Mitte
erwartet. Die Wachstumsverlangsamung in den letzten drei Monaten des Jahres kommt auch durch die Angaben zur Entwicklung gegenüber dem Vorquartal zum Ausdruck: Mit 1,6 Prozent Quartal zu Quartal ist weiterhin von einer weichen Landung zu sprechen.“

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