Manz
- Werner Sperber - Redakteur

Manz: Besser nur die Chinesen kaufen lassen; Börsenwelt Presseschau

Die Fachleute von Börse Online verweisen auf die bis zu 93 Millionen Euro an frischem Geld, welches die defizitäre Manz AG mit einem neuen Großaktionär bekommen soll. Das auf Maschinen zum Bau von Bildschirmen für Mobiltelefone und mobile Computer spezialisierte Unternehmen möchte neue Aktien verkaufen. Dabei soll die staatliche chinesische Firma Shanghai Electric Corp. einsteigen und auf 29,9 Prozent der Anteile kommen. Damit scheint dem Zulieferbetrieb für die Apple Inc. noch einmal ein Befreiungsschlag zu gelingen. So gut diese Nachricht für die Manz AG ist, das Eigentum der Alt-Aktionäre wird durch die Kapitalerhöhung massiv verwässert. Anleger spekulieren allerdings auf eine vollständige Übernahme von Manz durch Shanghai Electric, doch der chinesische Betrieb interessiert sich nur für eine einzige Sparte von Manz; eine Übernahme ist also fraglich. Selbst wenn die Chinesen den Kauf planen, würden sie wohl nur einen geringen Aufpreis auf den jetzigen Kurs bezahlen. Anleger sollten das riskante Papier daher lediglich beobachten. Das Kursziel beträgt 41,10 Euro und der Stop-Loss sollte bei 37,50 Euro gesetzt werden


Florian Söllner, Fachmann von DER AKTIONÄR und Chefredakteur des Hot Stock Report, sagt: Bei dem Musterdepotwert ist alles möglich und die Aktie nur Zockern zu empfehlen. Auch wenn die Manz AG mit frischem Geld die Chancen als Partner von Apple und Tesla Motors ergreifen kann, bleibt doch wohl nur der Durchbruch in der Sparte Solar ausgemachte Sache. 

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