Manz
- Werner Sperber - Redakteur

Manz: Apple und die Chinesen sollen helfen

Die Fachleute des Effecten-Spiegel freuen sich über die gute Entwicklung des Geschäfts mit Batterien, welches sich zum Zugpferd für die Maschinenbau-Firma Manz entwickelt. Das vergangene Jahr war jedoch schwierig: Wegen der Börsenturbulenzen und der Ungewissheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung investierten die Chinesen im vergangenen Jahr weniger. Bei Manz führte das zu Stornierungen von Aufträgen im Wert von 140 Millionen Euro. Deshalb baute der Vorstand Stellen ab und die Shanghai Electric Group stieg ein. Bei der jüngst erfolgten Kapitalerhöhung erhöhte Shangai Electric die Beteiligung auf 19,7 Prozent, was für Übernahmefantasie sorgt. Vorstandsvorsitzender Dieter Manz hält nach der der Kapitalerhöhung nur mehr 24,7 Prozent der Anteile und seine Ehefrau 2,6 Prozent. Beide haben ihre Stimmrechte auf die Chinesen übertragen, die nun ein Jahr Zeit haben, um ein Pflichtübernahmeangebot für die Manz AG abzugeben. Wenn Shanghai Electric dabei nicht auf die angestrebte Beteiligung von 30 Prozent kommt, verkauft Manz weitere Aktien an die Chinesen.

Die Fachleute des Effecten-Spiegel verweisen auch auf die wieder besser laufenden Geschäfte, die sich in den Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres widerspiegeln. Zudem arbeitet Manz mit Apple zusammen. Falls die US-Firma tatsächlich ein Elektroauto auf den Markt bringt, würde sich das auch positiv für Manz auswirken. Die Manz-Akkus sind allmählich wieder aufgeladen und dürften den Aktienkurs in Richtung 48 Euro steigen lassen.

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| Florian Söllner | 0 Kommentare

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