BAYER AG O.N.
- DER AKTIONÄR

Märkte eröffnen uneinheitlich

Der DAX fällt im frühen Handel am Dienstag gegen 09:50 Uhr um 0,2 Prozent auf 5.845 Punkte. Der MDax tendiert nahezu unverändert bei 8.078 Zählern. Der TecDax verliert 0,2 Prozent auf 646 Punkte. Der Aktienhandel profitiert am Vormittag zunächst nicht von den positiven Vorgaben aus Asien und den USA. Papiere der Commerzbank geraten nach Bekanntgabe der Russland-Pläne unter Druck.

Der DAX fällt im frühen Handel am Dienstag gegen 09:50 Uhr um 0,2 Prozent auf 5.845 Punkte. Der MDax tendiert nahezu unverändert bei 8.078 Zählern. Der TecDax verliert 0,2 Prozent auf 646 Punkte. Der Aktienhandel profitiert am Vormittag zunächst nicht von den positiven Vorgaben aus Asien und den USA. Papiere der Commerzbank geraten nach Bekanntgabe der Russland-Pläne unter Druck.

Einzelwerte

Aktien der Commerzbank verlieren aktuell 1,2 Prozent auf 27,19 Euro. Die Bank hatte gemeldet, dass sie ihr Engagement in Russland verstärken und möglicherweise die Mehrheit an der Moskauer Promsvyazbank übernehmen will. Eigenen Angaben zufolge wird die Commerzbank nach einer Kapitalerhöhung rund 15,3 Prozent an der zwölftgrößten Bank Russlands halten. Später soll der Anteil möglicherweise auf eine Mehrheitsbeteiligung aufgestockt werden. Über den Preis sei deshalb Stillschweigen vereinbart worden, hieß es.

Bayer gewinnen aktuell 0,4 Prozent auf 39,69 Euro. Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres kletterte der Gewinn vor Zinsen und Steuern sowie vor Sondereinflüssen im Vorjahresvergleich um 14,1 Prozent auf 928 Millionen Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt nur mit 875 Millionen Euro gerechnet. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 5,8 Prozent auf 7,072 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente Bayer für den Zeitraum April bis Juni 452 Millionen Euro, ein Plus von 11,3 Prozent.

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