M.A.X. Automation
- Michael Schröder - Redakteur

M.A.X. Automation: Comeback in 2010 - Kursziel angehoben

Trotz des anhaltend schwierigen Marktumfelds hat die M.A.X. Automation im zweiten Halbjahr 2009 die operative Trendwende vollzogen. Im laufenden Jahr will Vorstand Bernd Priske Umsatz und Gewinn wieder spürbar steigern. Der gestern in als Tipp des Tages vorgestellte "Umweltspezialist zum Dumping-Preis" dürfte seine Aufwärtsbewegung weiter fortsetzen. Ein Sprung über die 3-Euro-Marke erscheint nur eine Frage der Zeit.

Bei M.A.X. Automation haben sich die im Jahresverlauf umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen, die neben allgemeinen Kostensenkungen vor allem Effizienzsteigerungen bei der Beschaffung sowie gezielte Personalanpassungen umfassten, wie erwartet positiv auf die Ertragslage ausgewirkt und den Effekt aus dem rückläufigen Umsatz gedämpft. Die Konzernerlöse gingen im Gesamtjahr zwar um 32,5 Prozent auf 156,5 Millionen Euro zurück. Das vom AKTIONÄR in Aussicht gestellte ausgeglichene Ergebnis hat der Tipp des Tages dennoch erwirtschaftet (weitere Kennzahlen im Überblick).

Belebung der Nachfrage

Der Auftragseingang ging im Gesamtjahr zwar ebenfalls um 27 Prozent auf 164,6 Millionen Euro zurück. Im Schlussquartal erhöhte sich die Nachfrage im Kernsegment Umwelttechnik aber signifikant, so dass der Auftragseingang zwischen Oktober und Dezember nach vorläufigen Berechnungen um 29,9 Prozent auf 50,9 Millionen Euro zulegte.

Profitables Wachstum

Während sich die Branchenkonjunktur im laufenden Jahr insgesamt auf niedrigem Niveau stabilisieren soll, rechnet der Vorstand insbesondere in der Umwelttechnik mit einer weiteren Belebung der Nachfrage. Aufgrund der reduzierten Kostenbasis will der Online-Musterdepotwert im laufenden Geschäftsjahr zu profitablem Wachstum zurückkehren. Vorstand Priske erwartet, dass der Umsatz und das Ergebnis auf Basis des bestehenden Beteiligungsportfolios "deutlich über den Werten des Vorjahres" liegen.

Neues Kursziel

DER AKTIONÄR hält an seinem Fazit fest: Der Titel notiert auf Buchwert und wird mit einem niedrigen zweistelligen KGV gehandelt - bei der Wachstumsfantasie ist das eindeutig zu günstig. Die Aktie sollte begleitet von einem anhaltend positiven Newsflow die 3-Euro-Marke ins Visier nehmen. Das mittelfristige Kursziel wird auf 4,00 Euro angehoben. Risikobewusste Anleger greifen weiter zu. Ein Stoppkurs bei 2,20 Euro sichert ab.

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