Linde
- Norbert Sesselmann - Redakteur

Linde: Neu im Derivate-Musterdepot

Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis Linde ein neues Allzeithoch markiert. Goldman Sachs hat das Kursziel auf 172 Euro erhöht. DER AKTIONÄR ist im Derivate-Musterdepot mit einem Turbo-Call am Start.

Wir haben ein solides erstes Halbjahr gesehen", kommentierte Dr. Wolfgang Reitzle, Vorstandsvorsitzender von Linde, die jüngsten Quartalszahlen. Damit traf er den Nagel auf den Kopf. Die Erlöse des Gas- und Anlagenbaukonzerns verbesserten sich im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres von 3,5 auf 3,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis kletterte von 798 auf 847 Millionen Euro.

Bestens aufgestellt

Auch langfristig wird es für Linde weiter nach oben gehen. Die Erholung der Gasnachfrage und Kostensenkungen lassen höhere Gewinne für die kommenden Jahre erwarten. Hierzu wird auch die milliardenschwere Übernahme des Gesundheitsdienstleisters Lincare beitragen. Linde hat den amerikanischen Sauerstoffspezialisten für umgerechnet 3,7 Milliarden Euro übernommen. Der DAX-Konzern verdoppelt mit der Übernahme seinen Umsatz in der Healthcare-Sparte auf 2,8 Milliarden Euro und zieht damit bei medizinischen Gasen an Air Liquide vorbei.

Kursziel 172 Euro

Mittel- bis langfristig dürften neue Höchststände bei der Linde-Aktie nur eine Frage der Zeit sein. Mit einem 2012er-KGV von 15 ist die Aktie nicht teuer. Goldman Sachs hat das Kursziel für Linde kürzlich auf 172 Euro angehoben. Daraus errechnet sich ein Kurspotenzial von fast 40 Prozent. Der Turbo-Call (WKN TB7 R0P) im Derivate-Musterdepot hat einen Hebel von 2,3. Das heißt: Steigt die Linde-Aktie um 20 Prozent legt der Turbo-Call um 46 Prozent zu.

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