Lanxess
- Jochen Kauper - Redakteur

Lanxess: Prognose rauf – Kurs auch?

Lanxess kann erneut mit guten Zahlen punkten. Umsatz und Gewinn wurden im zweiten Quartal gesteigert. Die guten Aussichten in der Chemiebranche sowie die hohe Auslastung nimmt Vorstand Heitmann zum Anlass die Prognose zu erhöhen.

Lanxess bleibt auf Wachstumskurs. Im zweiten Quartal hat der Spezialchemiekonzern den Umsatz um 23 Prozent auf 2,24 Milliarden Euro gesteigert. Der Gewinn wurde um 38,2 Prozent auf 181 Millionen Euro in die Höhe geschraubt. „Die Nachfrage nach unseren Produkten ist weiterhin stark und unsere Produktionsanlagen sind sehr gut ausgelastet", so Lanxess-Chef Axel Heitmann.

Prognose nach oben

Die gute Auslastung nahm Heitmann zum Anlass, die Prognose für das Gesamtjahr zu erhöhen. Das EBITDA soll um 20 Prozent steigen. Im Vorfeld hat Lanxess ein Wachstum zwischen 10 und 15 Prozent in Aussicht gestellt. 

Boombranche Chemie

Dass Lanxess derzeit eine gute Auftragslage hat, ist nicht verwunderlich. Zuletzt hat der Verband der Chemischen Industrie (VCI) die Wachstumsprognose für die Chemieindustrie erneut nach oben angepasst. „Die Branche wird 2011 bei Umsatz und Produktion neue historische Höchstmarken setzen", so der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Klaus Engels. Für das laufende Jahr gehen die Experten von einem Wachstum von zehn Prozent aus. Damit setzt sich der Boom in der Chemieindustrie der letzten Jahre ungehindert fort. Die Anlagen sind nahezu voll ausgelastet, teilweise reichen die Kapazitäten derzeit nicht aus, um mit der rasant wachsenden  Nachfrage Schritt zu halten. Die Branche beschäftigt zur Zeit über 420.000 Mitarbeiter. Damit ist die Chemie nach der Auto- und der Maschinenbaubranche die drittgrößte Branche in Deutschland.

Lanxess-Aktie spekulativ kaufenswert

Die Aussichten in der Chemieindustrie sind weiterhin gut. Lanxess verzeichnet ein hervorragendes Wachstum, das Unternehmen ist gut positioniert. Nach dem starken Ausverkauf an den Aktienmärkten ist das Papier um 43 Euro kaufenswert. Der Stopp-Kurs sollte in der unsicheren Börsenphase zehn Prozent unter dem Einstandskurs platziert werden.

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