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Kurskapriolen bei DEWB

In der Ungewissheit fällt jeder Zweifel auf fruchtbaren Boden. Und hinsichtlich der für den DEWB-Kurs entscheidenden Frage steht die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes noch aus.

In der Ungewissheit fällt jeder Zweifel auf fruchtbaren Boden. Und hinsichtlich der für den DEWB-Kurs entscheidenden Frage steht die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes noch aus.

Von Florian Söllner

Für große Unsicherheit sorgte daher in diesen Tagen der Rechtsexperte Professor Dr. Walter Bayer, der erst gegenüber dem AKTIONÄR und daraufhin auch im Handelsblatt ernsthafte Zweifel an der vorangegangen Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) anmeldete: "Das Urteil ist falsch. Ich sehe eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Bundesgerichtshof dieses Urteil aufhebt." Zur Erinnerung: Der OLG-Entscheidung zufolge stünde jedem DEWB-Aktionär vom Mutterkonzern Jenoptik eine Abfindung in Höhe von 32,94 Euro (incl. Zinsen) je Aktie zu.

Für hochspekulative Anleger weiterhin interessant

Die Rechtsauffassung von Bayer sorgte nun für Irritationen unter DEWB-Anlegern. Gegenteilige Meinungen in diesem komplexen Fall sind jedoch normal. Angesichts eines Kurses, der sich 400 Prozent unter dem vom OLG zugesprochen Abfindungsanspruch bewegt, ist das attraktive Chance/Risiko-Verhältnis für hochspekulative Anleger weiterhin intakt. Im Bereich von fünf Euro dürfte die jüngste Abwärtsbewegung abgefangen werden.

 

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