FUNKWERK O.N.
- DER AKTIONÄR

Kursanstieg vorprogrammiert!

Bei der Funkwerk AG brummt das Geschäft: Der Anbieter von professionellen Kommunikationssystemen hat im ersten Halbjahr 2007 Bestellungen im Wert von 174 Millionen Euro an Land gezogen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung um stattliche 38,1 Prozent.

Funkwerk überzeugt mit einem hohen Auftragseingang und ausgezeichneten Wachstumsaussichten. Diese Fakten sind im Aktienkurs allerdings noch nicht eingepreist.

Bei der Funkwerk AG brummt das Geschäft: Der Anbieter von professionellen Kommunikationssystemen hat im ersten Halbjahr 2007 Bestellungen im Wert von 174 Millionen Euro an Land gezogen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung um stattliche 38,1 Prozent. Zahlreiche Aufträge werden jedoch erst im zweiten Halbjahr abgeschlossen und ergebniswirksam verbucht.

Weitere Übernahmen in Sicht

Im Gespräch mit dem AKTIONÄR bekräftigte Funkwerk-Finanzvorstand Norbert Gunkler die Planzahlen für 2007. Gemäß diesen wird der Umsatz im laufenden Jahr um 24,1 Prozent auf 300 Millionen Euro und das EBIT um 48,5 Prozent auf 15 Millionen Euro klettern. Der Wachstumskurs wird sich laut Gunkler im kommenden Jahr fortsetzen. Maßgeblich dazu beitragen sollen weitere Zukäufe. „Wir führen derzeit Gespräche mit mehreren Firmen, die sehr gut zu Funkwerk passen. Es ist durchaus möglich, dass wir noch bis Jahresende den Abschluss einer Akquisition verkünden“, verriet Gunkler. Von den zurückliegenden Zukäufen, deren Integration planmäßig verläuft, sticht als Highlight die Übernahme der Informationstechnologiesparte des Verkehrstechnologiekonzerns Vossloh hervor. Dieser Deal beschert Funkwerk im Fiskaljahr 2007 einen Zusatzumsatz von 40 Millionen Euro. Der Kaufpreis von acht Millionen Euro ist ein Schnäppchen, zumal Funkwerk mit dieser Transaktion in Europa zur Nummer 2 im Bereich Informationstechnologie für Bahnverkehrsbetriebe aufgestiegen ist.

Keine Angst vor der Konkurrenz

Vor Wettbewerbern braucht sich Funkwerk nicht zu fürchten. Schließlich glänzt der Technologiespezialist mit technologisch führenden Systemlösungen und kann zudem Referenzprojekte allseits bekannter Großkonzerne vorweisen. Zu den größten Kunden zählen beispielsweise die Deutsche Bahn, BMW und France Télécom. „Es besteht jedoch keine Abhängigkeit von einzelnen Auftraggebern, da sich unser Auftragsvolumen auf ein großes Kundenportfolio verteilt“, betont Gunkler.

Günstiger Qualitätstitel!

Angesichts guter Unternehmensaussichten ist die Funkwerk-Aktie in den zurückliegenden Monaten zu stark „verprügelt“ worden. Aus dieser Entwicklung resultiert für Anleger nun die Chance, einen Qualitätstitel günstig zu erwerben. Mit einem 2008er- KGV von 9 ist der Anteilschein sehr attraktiv bewertet. Zudem dürfte bald die 38-Tage-Linie bei 18 Euro zurückerobert und dadurch ein technisches Kaufsignal generiert werden.

Kursziel bei Funkwerk: 25,00 Euro. Stopp: 13,80 Euro.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 41/2007.

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