KUKA
- Norbert Sesselmann - Redakteur

KUKA macht’s vor: Starke Zahlen und neue Prognose

Der Roboterhersteller KUKA hat erneut starke Zahlen vorgelegt. Der Gewinn stieg im dritten Quartal um knapp ein Drittel. Die Aussichten bleiben positiv: aufgrund der guten Geschäftsentwicklung erhöht der Vorstand die Prognose.

Der Roboter- und Anlagenbauer KUKA hat trotz der Absatzschwäche vieler Autobauer seinen Auftragseingang im dritten Quartal praktisch stabil gehalten und bei Umsatz und Gewinn unerwartet hohe Sprünge verbucht. Die Bestellungen lagen mit 377,7 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Der Umsatz kletterte um fast ein Drittel auf 490,5 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte mit 31,7 Millionen Euro ein Plus von knapp zwei Dritteln. Damit übertraf KUKA die Erwartungen der Analysten.

KUKA erhöht Prognose

Da die Umsatzerlöse die Auftragseingänge übertrafen, verminderte sich der Auftragsbestand. KUKA versicherte aber, "bis weit in das Jahr 2013" hinein gut ausgelastet zu sein. Ihre erst im zweiten Quartal erhöhte Jahresprognose schraubten die Augsburger um weitere 500 Millionen Euro hoch. Sofern sich die Rahmenbedingungen nicht verändern, rechnen sie nun mit einem Umsatz von 1,65 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge soll weiterhin mindestens sechs Prozent betragen.

Dabeibleiben

DER AKTIONÄR traut der KUKA-Aktie noch einiges zu. Der Augsburger Roboterspezialist profitiert stark davon, dass die Automobilindustrie immer kürzere Modellzyklen fährt und damit häufiger die Produktionsprozesse anpassen muss. Zudem hat sich KUKA mit neuen Produktserien breiter aufgestellt. DER AKTIONÄR rät Anlegern dabeizubleiben oder zu kaufen. Ein Stopp bei 19,00 Euro sichert ab.

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