KUKA
- Michael Schröder - Redakteur

KUKA: Großaktionär Loh stellt die Weichen auf Zukauf

Bei KUKA liefert Großaktionär Friedhelm Loh frische Impulse. Er hat seine im August 2014 geäußerten Erwerbsziele geändert. Demnach könnte der Investor über die Swoctem GmbH seinen Anteil an dem Roboter- und Anlagenbauer von derzeit rund zehn Prozent weiter ausbauen. Der Real-Depot-Wert kann gegen den schwachen Markttrend zulegen.

„In Abhängigkeit der Markt- und Unternehmensentwicklung beabsichtigen wir innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte zu erwerben“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. Die Fantasie, dass der hinter der Voith-Gruppe (24,9 Prozent) zweitgrößte Investor weitere Stücke zukauft, treibt den Kurs heute an.

Das Fazit vom AKTIONÄR hat Bestand: Investierte Anleger bleiben dabei und lassen sich bei KUKA durch die zuletzt gestiegene Volatilität nicht aus der Ruhe bringen. Die Aktie bleibt vorerst weiter im Real-Depot und wird dort mit einem Stopp bei 67,50 Euro abgesichert.


Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.


(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

Aktien-Experten: Die Chance bei KUKA nutzen

Die Fachleute des Austria Börsenbrief fassen zusammen: Die Midea Group hat nun auch offiziell das Übernahmeangebot für KUKA abgegeben und die Politiker werden wohl tatenlos bleiben. Das chinesische Haushaltsgeräte-Unternehmen offeriert 115 Euro für den deutschen auf Industrieroboter spezialisierten … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Aktien-Experten: KUKA; Probleme aus der Politik

Die Sachkenner der Capital-Depesche erklären, es gibt Sorgen, der chinesische Einfluss werde zu groß. Der Grund dafür ist das umstrittene Kaufangebot von 115 Euro der chinesischen Midea Group für KUKA. Nun zeichnet sich einem Pressebericht zufolge ein Kompromiss ab. Demnach sehe die Bundesregierung … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Anlage-Spezialisten: Neue Gerüchte um KUKA

Die Spezialisten der Euro am Sonntag verweisen auf das nun auch offiziell vorliegende Übernahmeangebot der Midea Group für KUKA. Demnach möchte das auf Haushaltsgeräte spezialisierte chinesische Unternehmen 4,5 Milliarden Euro beziehungsweise 115 Euro je Aktie des deutschen Robotik-Spezialisten … mehr