KUKA
- Werner Sperber - Redakteur

KUKA: Einfach nur Verkaufen

Die Fachleute der Capital-Depesche erinnern an das Übernahmeangebot der Midea Group für KUKA. Mit 115 Euro je Anteil liegt es 36 Prozent höher als der letzte Kurs vor dem Bekanntwerden dieser Offerte. Midea hatte im März die Beteiligung auf knapp über zehn Prozent verdoppelt, nun möchte Midea auf mindestens 30 Prozent erhöhen. Die Voith Gruppe hält 25,1 Prozent an KUKA und der Unternehmer Friedhelm Loh gut zehn Prozent; es ist noch ungewiss, die diese beiden Anteilseigner sich verhalten werden.

Die Fachleute der Capital-Depesche halten ein Bietergefecht jedoch für unwahrscheinlich. Zudem hat Midea noch einige Hürden zu überwinden, bevor es zu einer endgültigen Übernahme käme. Anleger sollten die Aktie deshalb verkaufen oder zumindest den Stoppkurs bei 95 Euro setzen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

BO: KUKA droht der Absturz

Börse Online erklärt, derzeit werden die Aktien von KUKA mit zwei verschiedenen Wertpapier-Kennnummern (WKN) gehandelt. Mit der einen WKN werden diejenigen fast 95 Prozent bezeichnet, welche die Aktionäre von KUKA der chinesischen Midea Group zum Kauf für je 115 Euro angedient haben. Die … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Bernecker: KUKA hat noch Potenzial

Die Sachkenner des Aktionärsbrief verweisen auf die bis zum Jahr 2023 gültigen Garantien, welche die Midea Group KUKA im Hinblick auf Arbeitsplätze und Standort gegeben hat. Das Management des deutschen Roboter-Konzerns dürfte den Aktionären empfehlen, das Übernahmeangebot des chinesischen … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Austria BB: Die KUKA-Übernahme wird kommen

Die Spezialisten des Austria Börsenbrief verweisen auf die Beurteilung des Übernahmeangebots der Midea Group durch das Management von KUKA. Demnach seien Vorstand und Aufsichtsrat von KUKA nach sorgfältiger Prüfung zum Schluss gekommen, „dass das Angebot im Sinne des Unternehmens, seiner Aktionäre, … mehr