KUKA
- Martin Weiß - stellv. Chefredakteur

KUKA: Aktie schmiert nach Zahlen ab

Die Aktien des Robotik-Spezialisten Kuka haben am Mittwoch deutlich unter einem vorsichtigen Geschäftsausblick gelitten und nach heftigen Kursschwankungen 2,8 Prozent tiefer bei 33,96 Euro geschlossen. Damit waren sie zweitschwächster Wert im MDax. Die geplante Anhebung der Dividende um 50 Prozent verhallte auf dem Parkett ungehört.

Rückläufige Margen

Bei der Vorlage endgültiger Jahreszahlen berichtete Kuka einen um knapp fünf Prozent gestiegenen Überschuss. Bereits im Februar hatte das Unternehmen im Rahmen vorläufiger Eckdaten ein zweiprozentiges Umsatzplus und einen fast zehnprozentigen Sprung beim operativen Ergebnis (Ebit) gemeldet.

Vorsichtiger Ausblick

Für 2014 ist das Unternehmen aber zurückhaltend: Der Umsatz soll zwar weiter steigen auf 1,9 bis 2,0 Milliarden Euro, die Ebit-Marge hingegen von 6,8 auf 6,0 Prozent zurückgehen. Als Grund dafür nennt die Gesellschaft vor allem Kosten für die Integration des übernommenen Roboterherstellers Reis, wo unter anderem Stellen abgebaut werden sollen.

Charttechnisch angeschlagen

Mit dem überraschend schwachen Ausblick vor der Brust scheint ein Ausbruch aus der längerfristigen Seitwärtsbewegung erst einmal ad acta gelegt. Im Gegenteil gewinnt jetzt die Marke bei 31,15 Euro an Bedeutung. Auf diesem Niveau verläuft die horizontale Unterstützung. Kommt es zu einem Break, droht ein Kursverfall bis deutlich unter die 30 Euro.

Fazit: Halten!

(Mit Material von dpaAFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

BO: KUKA droht der Absturz

Börse Online erklärt, derzeit werden die Aktien von KUKA mit zwei verschiedenen Wertpapier-Kennnummern (WKN) gehandelt. Mit der einen WKN werden diejenigen fast 95 Prozent bezeichnet, welche die Aktionäre von KUKA der chinesischen Midea Group zum Kauf für je 115 Euro angedient haben. Die … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Bernecker: KUKA hat noch Potenzial

Die Sachkenner des Aktionärsbrief verweisen auf die bis zum Jahr 2023 gültigen Garantien, welche die Midea Group KUKA im Hinblick auf Arbeitsplätze und Standort gegeben hat. Das Management des deutschen Roboter-Konzerns dürfte den Aktionären empfehlen, das Übernahmeangebot des chinesischen … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Austria BB: Die KUKA-Übernahme wird kommen

Die Spezialisten des Austria Börsenbrief verweisen auf die Beurteilung des Übernahmeangebots der Midea Group durch das Management von KUKA. Demnach seien Vorstand und Aufsichtsrat von KUKA nach sorgfältiger Prüfung zum Schluss gekommen, „dass das Angebot im Sinne des Unternehmens, seiner Aktionäre, … mehr