KUKA
- Nikolas Kessler - Volontär

KUKA nach Verkaufsempfehlungen im Minus – Aktie knapp unter Allzeithoch

Wegen negativer Analystenkommentare notiert die Aktie von KUKA am Donnerstagmorgen erneut im Minus. Der erste Schock nach der schwächer als erwartet ausgefallenen Prognose scheint mittlerweile aber verdaut.

Die Commerzbank hat die Aktie des Industrieroboterbauers von „Hold“ auf „Reduce“ abgestuft und das Kursziel auf 77 Euro belassen. Der Kurs habe sich zuletzt von den Fundamentaldaten abgekoppelt, hieß es in einer Studie des Instituts. Nun sei es an der Zeit, Gewinne mitzunehmen, zumal der Ausblick für das laufende Jahr enttäuscht habe.

Auch die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat KUKA von „Hold“ auf „Sell“ abgestuft und das Kursziel von 72 Euro bestätigt. Zwar sprach Analyst Henning Breiter von soliden endgültigen Zahlen, den Ausblick für 2016 stufte er aber als schwach ein und kürzte entsprechend seine Umsatz- und Ergebnisprognose.

Allzeithoch in Reichweite

Die KUKA-Aktie hatte seit Jahresbeginn mit relativer Stärke geglänzt und erst in der vergangenen Woche bei 90,75 Euro ein neues Allzeithoch markiert. Mit dem Ausblick und dem Dividendenvorschlag ist der Roboter-Spezialist zu Wochenbeginn allerdings hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben, woraufhin die Aktie unter Druck geraten ist. Trotz der jüngsten Verkaufsempfehlungen konnte sich die Aktie jedoch unterhalb der 90-Euro-Marke stabilisieren.

Fundamental und charttechnisch ist bei KUKA trotz des Rücksetzers alles in Ordnung. Investierte Anleger bleiben dabei, der Stoppkurs sollte bei 65 Euro belassen werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

KUKA: Einfach nur Verkaufen

Die Fachleute der Capital-Depesche erinnern an das Übernahmeangebot der Midea Group für KUKA. Mit 115 Euro je Anteil liegt es 36 Prozent höher als der letzte Kurs vor dem Bekanntwerden dieser Offerte. Midea hatte im März die Beteiligung auf knapp über zehn Prozent verdoppelt, nun möchte Midea auf … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

KUKA: Darum zahlt Midea soviel

Die Spezialisten der Euro am Sonntag schreiben, Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender von KUKA, sei angeblich von dem Übernahmeangebot der Midea Group nicht überrascht worden. Dr. Reuter und die chinesische Firma sprächen bereits seit Wochen darüber, wie das Geschäft des deutschen … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

KUKA: Weil Dr. Reuter es schwer hat

Die Spezialisten der Platow Börse verweisen auf die hohe Prämie von 36 Prozent, welche Mecca International für die Aktien von KUKA zahlen möchte. Die Tochterfirma der chinesischen Midea Group bietet also 115 Euro je KUKA-Anteil. Das auf Haushaltsgeräte spezialisierte Unternehmen möchte … mehr