EXCEET GROUP SE R...
- Jochen Kauper - Redakteur

Korrektur: Exceet wächst überproportional

DER AKTIONÄR hat Anfang der Woche erklärt, dass die Exceet Group zuletzt mit den Zahlen überzeugen konnte. Leider hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Das Unternehmen will den Umsatz bis 2015 nicht nur auf 200 Millionen Euro, sondern sogar auf 500 Millionen Euro steigern. Damit wird noch deutlicher, dass die Aktie auf dem aktuellen Niveau günstig bewertet ist. Die Aktie sollte daher ihre Aufwärtsbewegung weiter fortsetzen.

Die Aktie von Exceet konnte sich in den letzten Tagen von den Tiefstkursen lösen. Kein Wunder, konnte das Unternehmen zuletzt mit seinen Zahlen überzeugen. Das Papier ist auf dem aktuellen Niveau günstig bewertet und bietet für Schnäppchenjäger im Nebenwertebereich noch immer eine interessante Einstiegschance. Ulrich Feisst setzte in den letzten Wochen alles daran, potenzielle Investoren von den guten Zukunftsaussichten der Exceet Group zu überzeugen. Auch wenn der Finanzvorstand gerne den ein oder anderen englischen Ausdruck in seine Präsentation einstreut, oder auch drei Minuten ohne Punkt und Komma referiert, so war Feisst erfolgreich. Die Aktie der Exceet Group konnte sich von den Tiefstkursen lösen. 

Alles Mini

Exceet ist aus der ehemaligen Helikos hervorgegangen. Im Segment ECMS liegt der Fokus des Unternemhens auf so genannten Embedded Electronic Lösungen. Heisst,, miniaturisierte Elektronikanwendungen unter anderem für die Medizin- und die Gesundheitsbranche. Im Bereich IDMS konzentriert sich Exceet auf Design, Entwicklung und Herstellung von Smart Cards.

Schöne Aussichten

Im Jahr 2010 erlöste die Exceet Group 119,7 Millionen Euro. 2011 werden 176 Millionen Euro erwartet. Das EBITDA sollte rund 29 Millionen Euro erreichen. Bis 2015 will die Mannschaft um Vorstand Ulrich Reutner den Umsatz auf über 500 Millionen Euro steigern, bei einem Ausbau der EBITDA-Marge auf rund 18 Prozent. Die Aktie ist zuletzt bis auf 7,00 Euro gefallen, konnte sich aber zuletzt stabilisieren und sogar wieder den Vorwärtsgang einlegen.

Potenzial

Analyst Bernd Laux von Chevreux hält die Aktie derzeit für unterbewertet. Ein Kursziel von 11 Euro sei durchaus im Bereich des Möglichen. Auf dem aktuellen Niveau sollte man sich eine erste Position ins Depot packen. DER AKTIONÄR erwartet in den nächsten Wochen eine Fortsetzung der Gegenbewegung.

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