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Konjunktursorgen lasten die Wall Street

Schwache Konjunkturdaten haben am Donnerstag den Handels an der Wall Street belastet. Der Dow Jones fiel zwischenzeitlich unter die Marke von 12.000 Punkten, erholte sich aber wieder wegen fallenden Ölpreise. Neben den Konjunkturdaten zeigten sich Anleger auch von den Quartalszahlen vieler Einzelhandelsunternehmen enttäuscht. Titel von Novell zählten nach Bekanntgabe einer Kooperation mit Microsoft zu den Tagesgewinnern.

Schwache Konjunkturdaten haben am Donnerstag den Handels an der Wall Street belastet. Der Dow Jones fiel zwischenzeitlich unter die Marke von 12.000 Punkten, erholte sich aber wieder wegen fallenden Ölpreise. Neben den Konjunkturdaten zeigten sich Anleger auch von den Quartalszahlen vieler Einzelhandelsunternehmen enttäuscht. Titel von Novell zählten nach Bekanntgabe einer Kooperation mit Microsoft zu den Tagesgewinnern.

Marktdaten und Konjunktur

Der Dow Jones verlor zum Schluss der Sitzung 0,1 Prozent auf 12.019 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 sank weniger als einen halben Punkt auf 1.367 Zähler und der Nasdaq-Composite ging mit 2.334 Punkten unverändert aus dem Handel.

Die seit Freitag letzter Woche anhaltende Serie enttäuschender Konjunkturdaten setze sich auch dieses Woche fort. Am Donnerstag wurde bekannt, dass die US-Produktivität im dritten Quartal unverändert geblieben war, während Volkswirte einen Zuwachs um 1,0 Prozent erwartet hatten. Zugleich fielen die Lohnstückkosten mit einem Plus von 3,8 Prozent höher aus als die erwarteten plus 3,5 Prozent. Das schwache Wachstum bei gleichzeitiger Inflationsgefahr dürfte der Federal Reserve bei ihrer Zinspolitik Kopfzerbrechen bereiten, hieß es von Marktteilnehmern.

Einzelwerte

Quartalsbilanzen von Einzelhandelsunternehmen bereiten Investoren an der Wall Street derzeit keine Freude. Nahezu 60 Prozent der bislang berichtenden 43 Unternehmen dieser Branche haben im Oktober die Erwartungen des Marktes verfehlt. Aktien von Wal-Mart verloren 1,1 Prozent auf 48,29 Dollar. Das Unternehmen hatte zuvor für Oktober nur ein Umsatzplus von 0,5 Prozent ausgewiesen - die niedrigste Wachstumsrate in rund sechs Jahren.

Microsoft geht mit Novell eine Kooperation ein, bei der Microsoft unter anderem den Vertrieb für die von Novell verkaufte Version des Betriebssystems Linux unterstützt. Papiere von Novell kletterten daraufhin 16,0 Prozent auf 6,79 Dollar. Aktien von Microsoft gaben 0,1 Prozent auf 28,77 Dollar ab.

Anteilsscheine von Intel fielen 1,6 Prozent auf 20,68 Dollar. Analysten von Merrill Lynch hatten zuvor ihre Einstufung für den Wert auf "Neutral" von "Buy" gesenkt und die Schätzung für den Gewinn je Aktie in 2007 auf 1,18 Dollar von 1,30 Dollar gesenkt. Dell profitierten gleichzeitig von einer Hochstufung durch Goldman Sachs auf "Neutral" von "Sell" und kletterten um 3,2 Prozent auf 24,80 Dollar.

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| Benedikt Kaufmann | 0 Kommentare

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