Klöckner & Co
- Werner Sperber - Redakteur

Klöckner & Co ist drastisch unterbewertet

Die Kursverluste der Aktie von Klöckner & Co setzen sich auch zum Wochenschluss fort. Analysten sehen das als Chance. Auch wenn es volatil weitergehen dürfte, bietet Klöckner & Co die Chance, das investierte Kapital zu verdoppeln.

Jürgen Siebrecht, Analyst von HSBC Trinkaus, hält die Zahlen von Klöckner & Co für das zweite Quartal 2011 für schwach. Zudem sei der Ausblick des Vorstandes für das dritte Quartal verhalten gewesen. Deshalb hat Siebrecht seine Schätzungen für die Gewinne des in Duisburg ansässigen Stahl-Handelskonzerns gesenkt. Andererseits könnten die Unternehmen ihre Stahl-Lager im zweiten Halbjahr wieder auffüllen, was der Aktie von Klöckner & Co Auftrieb geben würde. Insgesamt beließ Siebrecht deshalb seine Einstufung für die Anteilscheine bei "Overweight" und reduzierte sein Kursziel von 26 auf 20 Euro. Die Analysten der Unicredit sehen das ähnlich und beließen ihr Votum bei "Buy". Allerdings senkten auch sie ihr Kursziel von 28 auf 22 Euro.

Die Unterbewertung bleibt

Insgesamt haben Analysten ihre Schätzungen für den Gewinn je Aktie für die Jahre 2011 bis 2013 in etwa beibehalten. Sie gehen von Ergebnissen von 1,04 Euro beziehungsweise 1,58 Euro respektive zwei Euro aus. Das entspräche Kurs-Gewinn-Vielfachen von 9 beziehungsweise 6 respektive 5. Zudem kommt die bilanziell niedrige Bewertung noch hinzu. Risikobereite Anleger sollten deshalb auf eine Gegenbewegung spekulieren und mit einem Stoppkurs bei 8,50 Euro einsteigen.

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