Kloeckner
von Markus Bußler - Redakteur

Klöckner & Co: Ergebnisanstieg

Das Sparprogramm greift offensichtlich bei dem Stahlhändler Klöckner & Co. Für das laufende Jahr rechnet Konzernchef Gisbert Rühl mit einem Anstieg des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Das sagte er in einem Interview mit dem Deutschen Anlegerfernsehen DAF.

„Wir haben den Boden in 2012 durchschritten und rechnen damit, dass es im laufenden Jahr auf jeden Fall besser wird." Ein positives Nettoergebnis in 2013 „sollte dabei rauskommen", sagte Rühl in dem Interview. Konkret gefragt nach dem EBITDA-Ziel für 2013 sagte Rühl: „Wir haben Spar- und Restrukturierungsmaßnahmen, die in diesem Jahr mit 60 Millionen Euro wirken werden. Wenn Sie dies dann auf unsere Guidance von 2012 in Höhe von 130 bis 140 Millionen Euro oben drauf packen, dann könnte das zusammen unser Minimalziel sein."

DER AKTIONÄR bleibt dabei: Solange sich die Aktie des im MDAX notierten Stahlhändlers über der 9,00-Euro-Marke hält, sollten Anleger an Bord bleiben. Hier läuft aus charttechnischer Sicht eine wichtige Unterstützung. Wird diese durchbrochen, droht ein Abverkauf bis in den Bereich von 8,00 Euro. Auf der Oberseite findet sich eine massive Widerstandszone im Bereich von 9,70 bis 10,00 Euro.

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