YM Biosciences
- DER AKTIONÄR

Klein, aber fein

Small Caps zählen sicher zu den risikobehafteteren Anlagen, die Chancen die sich bei diesen Unternehmen ergeben, sind jedoch oft ungleich höher. Zu dieser Gattung zählt auch die kanadische Biotechgesellschaft YM Biosciences. Die Aktie ist auf dem aktuellen Niveau sehr günstig zu haben. Im Gegensatz zu vielen anderen Biotechnologieaktien ist in dem Wert bislang nur sehr wenig Fantasie eingepreist.

YM Biosciences hat gleich mehrere heiße Eisen im Feuer. Schon bald dürfte es bei dem ein oder anderen Produktkandidaten Neuigkeiten geben.

Small Caps zählen sicher zu den risikobehafteteren Anlagen, die Chancen die sich bei diesen Unternehmen ergeben, sind jedoch oft ungleich höher. Zu dieser Gattung zählt auch die kanadische Biotechgesellschaft YM Biosciences. Die Aktie ist auf dem aktuellen Niveau sehr günstig zu haben. Im Gegensatz zu vielen anderen Biotechnologieaktien ist in dem Wert bislang nur sehr wenig Fantasie eingepreist.

Zwei Produkte in Phase III

YM Biosciences hat derzeit zwar noch kein zugelassenes Produkt, jedoch mehrere Kandidaten in fortgeschrittenen Phasen. So dürften bereits in der ersten Hälfte des kommenden Jahres die Daten der abschließenden Phase-III-Studie mit Tesmilifene zur Verfügung stehen. Das Medikament soll zunächst bei Patienten mit Brustkrebs zum Einsatz kommen. Die jüngsten Zwischenergebnisse ergaben dabei einen deutlichen Anstieg der Überlebenszeit bei der Behandlung mit Tesmilifene. Ebenfalls in Phase III befindet sich Nimotuzumab. Das Präparat soll bei der Behandlung von Nacken-und Halskrebs zum Einsatz kommen. Kurzfristig Neuigkeiten – voraussichtlich im Januar beziehungsweise Februar nächsten Jahres – könnte es, wie der Vorstandsvorsitzende David Allem im Gespräch mit dem AKTIONÄR verriet, bei AeroLEF geben. Dabei handelt es sich um ein inhalierbares Schmerzmittel, das vornehmlich zur Behandlung von Krebsschmerzen verwendet werden soll und derzeit eine Phase-IIb-Studie durchläuft.

Kurssprung möglich

Sollte es nur bei einem der Produktkandidaten positive News geben oder sogar eine Zulassung erfolgen, dürfte der Aktienkurs schon bald deutlich höher stehen. Mit liquiden Mitteln von zuletzt knapp 94 Millionen Dollar und einer Cash-Burn-Rate von 35 Millionen Dollar pro Jahr ist auch finanziell für genügend Spielraum gesorgt. Spekulative Anleger sollten sich ein paar Stücke als Beimischung ins Depot legen.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 48/2006.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Magazin.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

Börsenwelt Presseschau: Dialog, Infineon, HTC und Aldridge Minerals unter der Lupe

TradeCentre hält Dialog Semiconductor bald wieder für kaufenswert. Die Euro am Sonntag hat ein ganz neues Gefühl für die Aktie von Infineon Technologies. Der Anlegerbrief performaxx hat einen guten Draht zum Mobiltelefon-Hersteller HTC. Der Austria Börsenbrief Rohstoffe schürft mit Aldridge Minerals vor allem in der Türkei nach (Edel)-Metallen. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots. mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Börsenwelt Presseschau: SAP, Dialog Semiconductor, YM Biosciences und Citrix Systems unter der Lupe

Der Austria Börsenbrief traut der Aktie von SAP zu, aus dem zehnjährigen Schlaf zu erwachen. Der Zertifikate & Optionsscheine Trader ist pessimistisch für die Kursentwicklung von Dialog Semiconductor und hat ein passendes Derivat parat. Global Biotech Investing geht davon aus, dass sich YM Biosciences aktuell gut präsentieren wird. Der Strategie-Report traut dem Aktienkurs von Citrix Systems noch einiges zu. mehr