Daimler
- Werner Sperber - Redakteur

KHD Humboldt Wedag und Daimler im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Börsenwelt, Presseschau, KHD Humboldt Wedag International, Discount-Zertifikat auf Daimler


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten von Zukunftswerte erinnern an die Verschiebung des Termins für die Hauptversammlung der KHD Humboldt Wedag International einen Tag bevor dieses Aktionärstreffen im vergangenen Jahr abgehalten werden sollte. In diesem Jahr hat das Management den für den 29. Mai angesetzten Termin für die Hauptversammlung immerhin frühzeitiger auf den 24. Juni verschoben. Das Management begründet diese Verschiebung damit, erst eine Antwort auf einen von Aktionären eingereichten Antrag zur Erweiterung der Tagesordnung schreiben zu müsse. Der Druck auf den Vorstandsvorsitzenden Jouni Salo scheint demnach aufrecht erhalten zu werden. Der Zeitpunkt für einen Einstieg für weniger als 5,40 Euro ist taktisch günstig, weil zeitnah nach der Hauptversammlung bekannt gegeben werden könnte, dass KHD entweder eine Firma oder eigene Aktien kauft. Der "faire Wert" der Aktie beträgt acht Euro.


Das Zertifikatejournal: Schock hat nicht mehr geschockt    

Im September 2012 hat Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender von Daimler, erklärt, der Fahrzeugkonzern werde die Ziele wegen der Absatzkrise in Europa und einem schwächeren Geschäftsverlauf in der Volksrepublik China nicht erreichen. Am 10. April wurde gesagt, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bliebe hinter dem Vorjahreswert zurück. Zwei Wochen später legte Daimler die Zahlen für das erste Quartal 2013 vor: Der Umsatz sank im Jahresvergleich leicht auf 26,1 Milliarden Euro. Da Mercedes zwar mehr Autos der A- und B-Klasse aber weniger der ertragsstarken Klassen verkauft hat, sackte das EBIT um mehr als die Hälfte auf 917 Millionen Euro ab. Der Gewinn sank um 60 Prozent auf 564 Millionen Euro. Dr. Zetsche möchte nun effizienter und sparsamer wirtschaften lassen und die Kosten bis Ende nächsten Jahres um rund vier Milliarden Euro drücken. Nach dieser Vorgeschichte war der Gewinnschock keiner mehr. An der Börse ist die Gewinnwarnung längst eingepreist gewesen; der Aktienkurs sank jüngst von 46 auf gut 38 Euro. Nun folgt eine Gegenreaktion. Im technisch gut unterstützenden Bereich um 40 Euro sollte ein neuer Boden gefunden werden. Die Experten des Zertifikatejournals erklären, diese Kursschwankungen hätten für gute Konditionen bei Discount-Zertifikaten geführt. Anleger sollten deshalb das am 24. Juli 2014 fällige Diskont-Zertifikat (WKN BP5 L28) der BNP Paribas auf Daimler kaufen. Die Bank zahlt höchstens 40 Euro zurück. Das entspräche einer Rendite von 14,4 Prozent beziehungsweise 11,4 Prozent auf ein Jahr gerechnet.


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