E.on
- Werner Sperber - Redakteur

Kent Exploration und E.on im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Das Stuttgarter Researchbüro stellt Kent Exploration ausschließlich für mutige Anleger vor. Der Austria Börsenbrief freundet sich mit einem Engagement bei E.on an.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten des Stuttgarter Researchbüros erklären, da die Anleger ihr Risiko derzeit wieder eher gering halten möchten, werden es Aktien von Explorations-Gesellschaften wohl auch in der nächsten Zeit schwer haben. Allerdings gibt es auch Firmen, deren Fundamentaldaten so hervorragend sind, dass sie bei den Investoren mittelfristig trotzdem Beachtung finden dürften. Kent Exploration ist im Jahr 2004 gegründet worden. Derzeit entwickelt die kanadische Gesellschaft im US-Bundesstaat Nevada eine Lagerstätte von Bentonit. Diese Tonmineralien-Mischung wird vor allem in der Bautechnik - unter anderem für Bauwerksabdichtungen und im Deichbau - verwendet.

Im US-Bundesstaat Washington entwickelt Kent eine bestehende Baryt-Mine. Baryt wird auch als Schwerspat bezeichnet und hauptsächlich in der Tiefbohrtechnik als Zusatz für Bohrspülungen verwendet. Im vergangenen Jahr verbrauchten Kanada und die USA insgesamt 2,8 Millionen Tonnen Baryt, wobei der größte Teil aus China eingeführt werden musste. Allerdings reglementiert die chinesische Regierung die Ausfuhr von Baryt, wodurch der Preis konstant auf einem hohen Niveau gehalten wird. Seit dem Jahr 2000 legte der Preis sogar im Durchschnitt um acht Prozent pro anno zu. Wahrscheinlich wird der Preis weiter steigen. Kent Exploration hat von den zuständigen Behörden bereits die Erlaubnis, bis zu 100.000 Tonnen Baryt pro Jahr zu fördern, wobei Kent bereits Verträge für die Lieferung von mindestens 20 Millionen Tonnen Baryt pro Jahr hat. Aktuell könnte pro Tonne ein Verkaufspreis von 89 Dollar erzielt werden. Die Produktionskosten werden voraussichtlich zwischen 25 und 30 Dollar pro Tonne betragen. Da Kent schon Mitte 2011 mit Baryt-Abbau begonnen hat, befinden sich auf der Liegenschaft ungefähr 30.000 Tonnen Schwerspat, der nur mehr problemlos abtransportiert werden müssen.

Vorstandsvorsitzender Graeme O´Neill dürfte mit der kommerziellen Produktion bald beginnen. Mit dem Verkauf des Schwerspats würde Kent Exploration pro Jahr einen Cashflow von mindestens einer Million Kanadischer Dollar erwirtschaften. Die laufenden Kosten von Kent betragen aktuell 420.000 Kanadische Dollar pro Jahr. Somit würde auf jeden Fall Geld übrig bleiben, um die Exploration der Gold-Liegenschaften in Neuseeland voranzutreiben oder um Akquisitionen zu finanzieren. O´Neill möchte allerdings nur dann kaufen, wenn absehbar ist, dass sich das Projekt schon nach kurzer Zeit rentiert.

Bei einem Kurs von 0,08 Kanadischen Dollar (0,06 Euro) beträgt der Börsenwert der 8.947.117 ausstehenden Aktien sowie der insgesamt 3.179.080 ausstehenden Optionen aber nur 970.100 Dollar (713.580 Euro). Dabei besitzt Kent Exploration 9,98 Millionen Aktien von Archean Star Resources. Die in Kanada gelistete Firma mit der operativen australischen Tochterfirma Archean Star Resources Australia hat für das Jahresende 2012 angegeben 63.700.322 Aktien ausstehend zu haben. Der Anteil von 15,7 Prozent, den Kent an Archean hält, ist bei einem Archean-Kurs von 0,125 Kanadischen Dollar fast 1,25 Millionen Dollar (918.300 Euro), also beinahe 30 Prozent mehr wert, als alle Kent-Wertpapiere insgesamt. Langfristig dürfte der Wert dieses Aktienpakets deutlich steigen, da Archean Star Resources aussichtsreiche Gold- und Kupfer-Liegenschaften gehören.

Anleger sollten sich unbedingt zunächst auf der Internetseite www.kent-exploration.com informieren und sich eine eigene Meinung zu der Gesellschaft bilden und dann nur über die kanadische Börse in Toronto kaufen, da nur dort ein liquider Handelt stattfindet. Die Aktie bietet allerdings ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis.


Der Austria Börsenbrief: Es geht aufwärts, demnächst wahrscheinlich     

Die Aktie von E.on hat sich im Vergleich zum DAX jüngst wieder schwächer entwickelt, wobei auch die Marke von 13 Euro unterschritten wurde. Jetzt muss aus charttechnischer Sicht die Unterstützung um 12,40 Euro halten. Die Experten des Austria Börsenbriefes raten risikobereiten Anlegern dennoch zum Einstieg, denn aus fundamentaler Sicht steht der Energieversorgungs-Konzern vor einer nachhaltigen Trendwende.


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