Ströer
- Michael Schröder - Redakteur

Kaufempfehlungen am Fließband: Ströer-Aktie bietet 30% Kurspotenzial – mindestens!

Negative Analystenstimmen sucht man vergeblich. Auch nach der Vorlage der Zahlen für 2015 und dem Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr heben alle Experten bei Ströer den Daumen. Die MDAX-Aktie befindet sich weiter im Aufwind.

Im Vorjahr gehörte die Ströer-Aktie mit einer Performance von 160 Prozent zu den absoluten Highflyern auf dem heimischen Kurszettel. Mit dem Jahreswechsel ging der Kurs auf Talfahrt. In der Spitze verlor der Titel 25 Prozent an Wert. Im Tief notierte der Kurs am 9. Februar bei 43,70 Euro. Mittlerweile kratzt die Aktie wieder an der 55-Euro-Marke. Das Minus ist damit auf unter fünf Prozent zusammengeschmolzen.

Die gestern vorgelegten Daten belegen: Fundamentale Gründe für den Kursrutsch gab es keine. Vor allem ergebnisseitig hat die Gesellschaft noch einiges an Aufwärtspotenzial. Hält das Wachstumstempo an, könnte der Gewinn je Aktie bis 2017 in Richtung 3,50 Euro steigen. Legt man ein durchaus faires KGV von 25 zugrunde, hätte der Kurs langfristig somit Platz bis 87,50 Euro.

Zunächst sollte die Aktie des Werbevermarkters mit den dynamischen Wachstumsraten und glänzenden Aussichten im Gepäck die 70-Euro-Marke ansteuern. Zumal bei weiteren Übernahmen eine Anhebung der Prognosen im Laufe des Jahres nicht ausgeschlossen ist. DER AKTIONÄR spekuliert im Aktien-Musterdepot und Real-Depot weiter auf dieses Szenario.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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