Vectron Systems
- DER AKTIONÄR

Kassenschlager Hybrid

Das Zauberwort Hybrid“ verführt nicht nur Autokunden. Der Kassenhersteller Vectron hat mit einem Anfang März vorgestellten Hybridsystem den Nerv seiner Kunden voll getroffen.

Eine neue Hybridkasse, politischer Rückenwind und die weitere Internationalisierung bescheren der Vectron-Aktie weitere Kursfantasie.

Das Zauberwort Hybrid“ verführt nicht nur Autokunden. Der Kassenhersteller Vectron hat mit einem Anfang März vorgestellten Hybridsystem den Nerv seiner Kunden voll getroffen. „Wir haben bereits 500 Bestellungen für diese Kombination einer stationären mit einer mobilen Kasse erhalten“, verrät Vectron-Mitgründer Jochen Fischer dem AKTIONÄR. Eine Überraschung ist die hohe Nachfrage nicht. Schließlich hat Vectron bei der Entwicklung der Weltneuheit eng mit seinen Kunden aus der Gastronomie, dem Handel und Bäckereien zusammengearbeitet.

Großer Gewinnsprung

Ob auf dem Oktoberfest, bei Europas größter Friseurkette oder im Fußballstadion, Vectron konnte in 25 Ländern bereits mehr als 90.000 seiner intelligenten, computergestützten Kassensys- teme verkaufen. Auch 2007 ist die Gesellschaft mit 22 Prozent auf 25,4 Millionen Euro Umsatz wieder kräftig gewachsen und hat dabei eine„Hybrid“-Aktie EBIT-Marge in Höhe von 21 Prozent erzielt. Das Nettoergebnis verbesserte sich um 93 Prozent auf drei Millionen Euro.

Wachstumsfantasie Fiskalspeicher

DER AKTIONÄR erwartet, dass sich die positive Entwicklung fortsetzt. Selbst wenn sich das Wachstum leicht abschwächen würde, dürfte aufgrund von Skaleneffekten und einer deutlich besseren Steuerquote auch 2008 ein deutlicher Gewinnsprung anfallen. Hinzu kommt politischer Rückenwind: Es kann darauf spekuliert werden, dass noch dieses Jahr eine Entscheidung zur Einführung des Fiskalspeichers fällt. Alleine diese Nachrüstung einer steuerlichen Dokumentationsfunktion in den Kassen der Vectron-Bestandskunden würde zu zusätzlichen Umsätzen im zweistelligen Millionenbereich führen.

Fazit

Antrieb der Aktie ist nicht nur die günstige Bewertung. Es ist vor allem die Kombination mit der gro-ßen Wachstumsfantasie, die die „Hybrid“-Aktie auf Touren bringt. Da die Fiskalspeicher-Fantasie schon bald Realität werden könnte, drängt sich ein Investment in das zuletzt relativ starke Papier auf.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 13/2008.

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| Michael Schröder | 0 Kommentare

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