K+S
- Werner Sperber - Redakteur

K+S wird weiter gut verkaufen

Der Aktienkurs von K+S entwickelt sich auch heute etwas besser als der DAX. Zudem werden die Anteilscheine von den Analysten weiterhin optimistisch beurteilt. Die Landwirtschaft muss beständig mehr produzieren, um den Nahrungsbedarf decken zu können. Diese Entwicklung spielt dem Düngemittelkonzern in die Karten.

Die K+S AG hat den Konzernsitz in Kassel und produziert profitabel Düngemittel und Auftausalz. Das wird nach Ansicht von Amy Walker, Analystin von Morgan Stanley, so bleiben, auch wenn der Vorstandsvorsitzende des russischen K+S-Konkurrenten Uralkali pessimistisch ist. Bei einem Treffen mit ihr sagte Vladislav Baumgertner, er erwarte Kali-Preise, die zum Jahresende hin unter Druck geraten könnten. Angesichts des jüngsten Anstiegs der Getreidepreise aufgrund enttäuschender Ertrags-Erwartungen in den USA hält Amy Walker das jedoch für unwahrscheinlich. Vor diesem Hintergrund hat sie ihre Einstufung für die Aktie von K+S bei "Equal-weight" belassen.

Günstig bewertet

Lutz Grüten, Analyst der Commerzbank, bezieht sich auf Konzernaussagen von K+S, wonach keine Übertreibung bei den Agrar-Rohstoffpreisen und kein Aufbau von Lagerbeständen der Düngerhändler zu erkennen seien. Deshalb bestätigte er sein Votum für die Aktie von K+S mit "Add" und sein Kursziel von 52 Euro. Insgesamt haben die Analysten ihre Schätzungen für die Ergebnisse je Aktie für die Jahre 2011 bis 2013 gesenkt. Sie erwarten nun Gewinne von 3,73 Euro, 4,40 Euro und 4,72 Euro. Das entspräche Kurs-Gewinn-Vielfachen von 12 beziehungsweise 10. Aufgrund des dauerhaft zulegenden Agrarmarktes und der dafür günstigen Bewertung bleibt DER AKTIONÄR beim Kursziel von 70 Euro. Der Stoppkurs sollte bei 40 Euro gesetzt werden.

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