K+S
- Benedikt Kaufmann

K+S weiter im Abwärtstrend

Zum Wochenstart steht die K+S-Aktie auf dem tiefsten Kurs seit fünfeinhalb Wochen. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus nun auf rund ein Viertel. Analystin Sophie Jourdier vom britischen Investmenthaus Liberum weist erneut auf den stark gesunkenen Gewinnausblick des Unternehmens für 2016 hin.

Der Dünger- und Salzproduzent hatte die Anleger erst am vergangenen Donnerstag mit seinem Jahresausblick und den schwachen Zahlen verschreckt, was die Analysten zu einem skeptischen Ausblick für den weiteren Kursverlauf der Aktie bewegte. So stufte heute die DZ Bank die K+S-Aktien von „Kaufen“ auf „Halten“ und senkte den fairen Wert von 25 auf 21 Euro herab. Auch Alphavalue hat laut Händlern die Aktien von „Kaufen“ auf „Hinzufügen“ gesenkt.

K+S hat mit einigen Problemen in der Produktion zu kämpfen. So gestaltet sich die Abwasserentsorgung im Kali-Werk Werra äußerst problematisch, wodurch es zu hohen Produktionsausfällen kommt. Es hängt alles davon ab, ob eine zusätzliche Erlaubnis zur Versenkung des salzhaltigen Abwassers von der zuständigen Behörde erlaubt wird. Ein weiterer Tiefschlag für die Aktionäre war die Verzögerung des Produktionsstarts in der kanadischen Legacy-Mine. Auch der Preisdruck im Kali-Geschäft setzt dem Unternehmen immer mehr zu.

Schlechte Aussichten!                                                      

Es wundert nicht, dass der Kurs der K+S-Aktie auch zum Wochenstart mit einem Minus reagiert. Angesichts der vielfältigen Probleme des Kali-Riesen K+S und dem anhaltenden Abwärtstrend der Aktie zum Wochenstart ist von einer Anlage abzuraten.

(Mit Material von dpa-AFX)

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