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K+S tritt weiter aufs Gas

Aktuellen Presseberichten zufolge will der Düngemittelhersteller in den kommenden Jahren seine Kaliproduktion mit massiven Investitionen ausbauen. Dies soll auf mehreren Wegen geschehen: Gruben in Ostdeutschland sollen reaktiviert werden und auch Zukäufe sind nach Aussage von Konzernlenker Norbert Steiner nicht ausgeschlossen.

"Wir haben das Ziel, unseren derzeitigen Marktanteil von über zehn Prozent langfristig mindestens zu halten", so Vorstandschef  Steiner am Mittwoch gegenüber der Onlineausgabe des "Handelsblatts". Damit reagiert der Konzern auf das stramme Marktwachstum. Konkret sollen in den nächsten fünf bis zehn Jahren deutlich mehr als zwei Milliarden Euro investiert und die Kali-Produktion um zwei bis drei Millionen Tonnen ausgebaut werden. Geplant ist dem Bericht zufolge die Reaktivierung eines Kalibergwerks in Roßleben an der Grenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt. "Darüber hinaus verfolgen wir auch Kaliprojekte im Ausland. Wir werden uns dazu aber erst äußern, wenn die Dinge klar sind", so Steiner weiter.

Spannung am Mittwoch

K+S plant im laufenden Jahr eine Verfünffachung des Gewinns auf mehr als 1,4 Milliarden Euro. Aktuell beträgt die Marktkapitalisierung des Konzerns rund 13 Milliarden Euro. Somit steht K+S auch auf der Liste der potenziellen Aufsteiger in den DAX. Am kommenden Mittwoch wird über die Neubesetzung entschieden. Gut möglich, dass die Kasseler ab dem 22. September 2008 zu den Top 30-Unternehmen Deutschlands zählen.

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