K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S stark unter Druck: Was ist passiert?

Die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S ist nach einem eher ruhigen Handelsbeginn am Mittag deutlich unter Druck geraten. Mit einem Minus von knapp vier Prozent zählen die Papiere des Konzerns aus Kassel zu den schwächsten Werten im HDAX. Viele Anleger fragen sich nun, was der Grund hierfür ist.

Zunächst einmal gab es von K+S keine negativen Meldungen zu vermelden. Vielmehr hat der kanadische Düngemittelkonzern Potash nach einem schwachen Jahresstart seine Prognose deutlich gesenkt. Wegen Preisdrucks bei Düngemitteln sei im laufenden Jahr nur noch ein Gewinn je Aktie von 0,60 bis 0,80 Dollar zu erwarten, sagte Konzernchef Jochen Tilk am Donnerstag. Bisher hatte er 0,90 bis 1,20 Dollar je Aktie veranschlagt. Im zweiten Quartal dürften je Aktie nur 0,15 bis 0,25 Dollar hängen bleiben.

Der Preisverfall auf den Düngemittelmärkten macht dem Konzern stark zu schaffen. Mit Produktionskürzungen steuert der Konzern gegen. Im ersten Quartal sackte der Gewinn von 370 Millionen vor einem Jahr auf 75 Millionen Dollar ab. Analysten hatten im Schnitt mehr erwartet. Der Umsatz sank um mehr als ein Viertel auf 1,2 Milliarden Dollar.

Mutige können dabeibleiben
Aufgrund der mittel- bis langfristig guten Perspektiven können mutige Anleger bei der Aktie von K+S nach wie vor an Bord bleiben. Die Position beim mitunter sehr volatilen MDAX-Titel sollte mit einem Stoppkurs bei 17,50 Euro abgesichert werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

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