K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S nach dem Potash-Schock: Das raten die Analysten

Die K+S-Aktie bleibt nach der endgültigen Aufgabe der Übernahmebemühungen des kanadischen Konkurrenten Potash weiterhin unter Beschuss und gibt mehr als 20 Prozent ab. Mittlerweile haben sich einige Analysten zu Wort gemeldet – und sehen nun deutliches Potenzial für die DAX-Titel.

So hat die Baader Bank die Einstufung für die K+S-Papiere nach der Rücknahme des Kaufangebots durch Potash auf "Buy" mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Analyst Markus Mayer erklärte, da die Übernahmeprämie nun wegfalle, dürften die K+S-Aktien deutlich absacken. Damit steige der Druck auf die Unternehmensführung, Schritte zur Wertsteigerung des Salz- und Düngemittelherstellers in einem problematischen Rohstoffumfeld einzuleiten. Mayer rechnet damit, dass der DAX-Konzern sich auf sein Salzgeschäft konzentrieren und auf seinem Kapitalmarkttag einen Plan vorlegen werde, seine globale Präsenz zu erweitern.

87 Prozent Luft nach oben
Die DZ Bank hat die Anteile nach der Rücknahme des Übernahmeangebots von seiner "Equity Long Ideas Liste" genommen, aber die Einstufung auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 45 Euro, was satte 87 Prozent über dem aktuellen Kursniveau liegt, belassen. Angesicht des Rückzugs der Kanadier sehe er aktuell keinen Kurstreiber für die Aktie des deutschen Salz- und Düngemittelherstellers, schrieb Analyst Heinz Müller.

Bodenbildung abwarten!
Die Aktie von K+S ist mittlerweile unter den auf 27,00 Euro nachgezogenen Stopp gerutscht. Obwohl die DAX-Titel mit einem KGV von 9 und einer Dividendenrendite von mehr als vier Prozent nun sehr günstig bewertet sind, sollten Anleger vor einer Bodenbildung an der Seitenlinie verharren.

(Mit Material von dpa-AFX)

 

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