K+S
- Jonas Groß - Volontär

K+S nach dem Crash – das sollten Anleger jetzt wissen

Am Freitag startete die K+S-Aktie in einem starken Marktumfeld eine Erholungsbewegung. Am Donnerstag hatten die Papiere des Salz- und Düngemittelherstellers nach enttäuschenden Zahlen und einem schwachen Ausblick fast zehn Prozent verloren. Einige Analysten zeigten sich von den Ergebnissen enttäuscht und revidierten ihre Einschätzungen zur K+S-Aktie.

NordLB: Ordentliche Zahlen, schwacher Ausblick

So hat die NordLB das Kursziel für K+S von 33 auf 28 Euro gesenkt. Die Einstufung lautet weiterhin „Kaufen". Während die Bilanz des Salz- und Düngemittelherstellers für 2015 ordentlich ausgefallen und auch der Dividendenvorschlag positiv aufgenommen wurde, habe der Ausblick verstimmt, schrieb Analyst Thorsten Strauß. Angesichts des Marktumfeldes, des bevorstehenden Abstiegs vom DAX in den MDAX und eines möglichen Gerichtsverfahrens wegen der Entsorgung von Salzabwässern bräuchten K+S-Aktionäre gegenwärtig starke Nerven, so Strauß.

Hohe Abschreibungen

Auch das US-Analysehaus Bernstein Research hat den fairen Wert für die K+S-Aktie von 30 auf 29 Euro nach unten korrigiert. Das Votum lautet allerdings weiterhin „Outperform“. Das vierte Quartal sei solide ausgefallen, schrieb Analyst Jeremy Redenius. Wegen der niedrigen Kalipreise und höherer Abschreibungen reduzierte er aber seine Gewinnschätzungen für 2016 und 2017.

 

Nur für Mutige!

Die meisten Analysten hatten wegen der bekannten Probleme für 2016 ohnehin schon mit einem Ergebnisrückgang gerechnet. Vor diesem Hintergrund erscheint der Kursabschlag nach den Zahlen übertrieben. Mutige (!) Anleger können daher zugreifen und auf eine Erholung setzen (Stopp: 17,30 Euro).

(mit Material von dpa-AFX)

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