K+S
- Maximilian Völkl

K+S: Aufwärtstrend in Gefahr, aber ...

Nach einem enttäuschenden Ausblick ist die Aktie von K+S in den vergangenen Tagen deutlich eingebrochen. Der Düngermittelhersteller war im ohnehin schwachen Marktumfeld noch einer der deutlichsten Verlierer. Inzwischen notiert die Aktie am mittelfristigen Aufwärtstrend und es ist noch keine Erholung spürbar.

Die Krim-Krise hat den negativen Effekt der verhaltenen K+S-Prognose verschärft. Inzwischen notiert der Kurs nur noch knapp oberhalb der Unterstützung von 21,50 Euro. Fällt diese Marke, gerät auch der seit August 2013 gültige Aufwärtstrend in Gefahr. In diesem Fall drohen weitere Abverkäufe bis zur 20-Euro-Marke.

Gewinnprognose gesenkt

Das Analysehaus S&P Capital IQ hat die Einschätzung für K+S derweil auf „Hold" mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Aufgrund des enttäuschenden Ausblicks für 2014 hat Analyst Jacob Thrane jedoch die Gewinnprognose für 2015 und 2016 um sechs Prozent pro Jahr gesenkt. Höhere Kosten im laufenden Geschäft sowie Finanzierungskosten belasten laut Thrane den Kali- und Salzproduzenten.

Beruhigung abwarten

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Selbst der Schnee hilft kaum noch …

In den letzten Jahren war es stets dasselbe Bild: Fiel in Europa und Nordamerika Schnee, so zog auch die Aktie des Düngemittel- und Salzkonzerns K+S an. Schließlich bescheren die Schneefälle dem Kasselaner Konzern satte Einnahmen. Doch in diesem Jahr kann die gebeutelte Aktie selbst davon nicht … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Es ist aus

Es ist zweifellos ein sehr trauriger Tag für die Mitarbeiter von K+S im Bergwerk Sigmundshall in Wunstorf-Bokeloh: Das im MDAX notierte Unternehmen hat entschieden, die Produktion dort bis Ende kommenden Jahres zu beenden, weil der wirtschaftlich rentable Abbau dort immer schwieriger werde. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Durchbruch bei K+S

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat sich nach einem jahrelangen Streit mit dem Naturschutzverein BUND endlich geeinigt. Demnach plant der Konzern, weniger Salzabfälle in der Werra zu versenken. Der BUND zieht im Gegenzug die laufende Klage gegen die aktuelle Versenkerlaubnis für K+S zurück. mehr