K+S
- Norbert Sesselmann - Redakteur

K+S-Aktie schwach: JP Morgan streicht Kursziel zusammen

K+S steht heute erneut besonders im Fokus der Anleger: Die Analysten von JP Morgan haben das Kursziel für die Aktie auf nur noch 28 Euro gesenkt. Dadurch errechnet sich weiteres Abwärtspotenzial von rund 15 Prozent. Ist wirklich alles so schlimm?

Die Aktien von K+S dürften heute leichter in den Handel gehen. Die Analysten von JP Morgan haben ihr Votum am Morgen auf "Underweight" zurückgenommen. Das auf 28 Euro gesenkte Kursziel liegt mehr als 15 Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Dienstag. Der Düngerproduzent habe aufgrund fortgesetzter Produktionsbeschränkungen nur begrenzt Potenzial, um im kommenden Jahr von einer möglichen Kalidünger-Nachfrageerholung zu profitieren, begründeten die Experten ihre Einschätzung.

45 Euro ist die Zielmarke

DER AKTIONÄR ist anderer Meinung. Die „schlechten Nachrichten" dürften bereits im Kurs enthalten sein. Abzulesen lässt sich das anhand der sehr niedrigen Bewertung. Das 2013er-KGV liegt bei 11. Im Schnitt waren Anleger in den vergangenen zehn Jahren bereit, im Schnitt das 15-Fache des Gewinns zu zahlen. Zudem lockt eine attraktive Dividende: Selbst wenn K+S die Dividenden für 2012 nur stabil hält, bekämen Anleger noch eine Dividendenrendite von 3,9 Prozent. DER AKTIONÄR rechnet sogar mit einer Erhöhung der Dividende auf 1,40 Euro je Aktie, was einer Rendite von 4,2 Prozent entspricht.

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