K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S-Aktie legt deutlich zu: Vielen Dank Potash!

In einem ohnehin freundlichen Marktumfeld legt die Aktie von K+S deutlich stärker als die meisten anderen DAX-Titel zu. Nach einer Handelsstunde verteuern sich die Papiere des Düngemittel- und Salzproduzenten um mehr als drei Prozent. Den Grund für den heutigen Kursprung liefert Konkurrent Potash.

Denn laut Angaben von verschiedenen Händlern plant der kanadische Kaliproduzent aufgrund des sinkenden Kalipreises durchzugreifen. Demnach will der Weltmarktführer offenbar seine Förderung kürzen. Dies könnte natürlich dazu beitragen, die bestehenden Überkapazitäten am Markt zu reduzieren und den zuletzt weiter unter Druck stehenden Kalipreis (siehe hier), der zuletzt unter 300 Dollar je Tonne gefallen war, endlich nachhaltig zu stützen.

Nichts für schwache Nerven
Die Aussichten für K+S sind gut und die Bewertung günstig. Wegen des schwierigen Marktumfeldes sowie noch ungeklärten Fragen bezüglich der Abwasser-Entsorgung sollten beim DAX-Titel aber ausnahmslos mutige Anleger zugreifen. Zudem sollte die Position mit einem engen Stopp bei 16,80 Euro abgesichert werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das empfehlen die Analysten

Die über viele Monate hinweg gebeutelte Aktie von K+S konnte sich zuletzt wieder deutlich erholen. Das Chartbild der Anteile des Salz- und Düngemittelherstellers hat sich dadurch bereits stark verbessert. Doch wie sieht es aus fundamentaler Sicht aus? DER AKTIONÄR zeigt auf, was die Experten bei … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Aufatmen, aber keine Erlösung

Die Frage, wie viel Abwasser aus der Produktion der Düngemittel- und Salzhersteller K+S in die Werrra leiten kann, ist nun endlich – vorerst – entschieden worden: Das Unternehmen darf demnach bis zum 31. Dezember 2021 jährlich 1,5 Millionen Kubikmeter einleiten, beantragt hatte der MDAX-Konzern 2,0 … mehr