K+S
- Norbert Sesselmann - Redakteur

K+S-Aktie: Kommt Zeit, kommt Rendite

Aktien kaufen, Schlaftabletten nehmen, nach ein paar Jahren aufwachen und sich über satte Gewinne freuen – die Anlageempfehlung von Börsenlegende André Kostolany aus den 90er-Jahren kam in den letzten Jahren aus der Mode. Mit der K+S-Aktie sollte diese Strategie dennoch aufgehen.

K+S ist in den letzten Tagen einer der schwächsten Werte im DAX. Zum einen sorgten schwache Zahlen des Konkurrenten Potash für schlechte Stimmung. Auf der anderen Seite belastete eine Herabstufung von Bernstein. In Erwartung sinkender Kali-Preise und angesichts der schwachen Nachfrage sowie eines weiter schwachen Salzgeschäfts rechnet Analyst Jeremy Redenius mit einem schlechten dritten Quartal. Das Kursziel hat der Experte auf 30 Euro gesenkt.

Historisch günstig

DER AKTIONÄR sieht bei K+S hingegen langfristig eine attraktive Einstiegsgelegenheit. Allein die Bewertung lässt das Wasser im Mund zerlaufen: Das 2013er-KGV liegt gerade einmal bei 11. Im Schnitt waren die Anleger in den vergangen zehn Jahren dazu bereit, das 15-Fache des Gewinns zu zahlen. Zudem gibt es eine attraktive Dividende von rund vier Prozent.

Umkehrformation deutet sich an

Aus charttechnischer Sicht könnte sich eine umgekehrte „Schulter-Kopf-Schulter" Formation ausbilden. In der Charttechnik ist dies wohl die bedeutsamste Umkehr-Formation. DER AKTIONÄR hält an seinem Kursziel von 45 Euro fest. Anleger handeln nach dem alten Kostolany-Sprichwort: „Kaufen Sie Aktien und Schlaftabletten und schauen sie lange nicht auf das Depot." Bei K+S sollte diese Strategie aufgehen.

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