K+S
- Norbert Sesselmann - Redakteur

K+S-Aktie: Hohe Dividende und reichlich Kurspotenzial

Keine DAX-Aktie hat sich in den vergangenen zehn Jahren besser entwickelt als der Hersteller für Düngemittel und Streusalz K+S. Was viele nicht wissen: Die Dividende machte einen Großteil der Gesamt-Aktienrendite aus. Langfristig orientierte Anleger sollten jetzt bei der unterbewerteten Aktie zugreifen.

K+S ist der Überflieger am deutschen Aktienmarkt. Anleger konnten beim Kauf der Aktie Ende 2002 einen satten Kursgewinn von fast 800 Prozent verbuchen. Das Salz in der Suppe: Inklusive der jährlichen Dividendenzahlungen erhöht sich diese ohnehin schon bemerkenswerte Performance auf über 1.000 Prozent. Anleger hätten damit ihr Kapital nahezu verzwölffacht. Zugegeben, wer jetzt zugreift, wird wohl auch im Falle einer sehr guten Geschäftsentwicklung bis 2022 nicht mehr derart hohe Renditen einfahren. Dennoch lohnt ein genauerer Blick auf K+S.

Aussichten weiter rosig

Zum einen lockt der DAX-Titel mit einer attraktiven Dividendenrendite von vier Prozent, zum anderen verfügt der Wert auch weiterhin über reichlich Kurspotenzial. Denn trotz der Konsolidierung der vergangenen Monate bleibt die Wachstumsstory bei K+S intakt. Schließlich werden immer größere Mengen an Dünger benötigt, um die zunehmende Weltbevölkerung angesichts einer stetig schrumpfenden Ackerfläche pro Kopf ernähren zu können. Erschwerend zu dieser Mammutaufgabe des 21. Jahrhunderts hinzu kommen beispielsweise ein höherer Wohlstand und sich damit ändernde Essgewohnheiten (mehr Fleisch) in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern. Zudem landen mehr und mehr Agrarprodukte im Tank.

Langfristig ein klarer Kauf

Mittel- bis langfristig dürften die Düngemittelpreise daher zulegen und die Kasse bei K+S - und deren Anteilseignern - klingeln. Langfristig orientierte Anleger sollten daher bei den mit einem 2013er-KGV von 11 historisch günstig bewerteten Aktien zugreifen. Selbst wenn K+S die Dividenden für 2012 stabil hält, bekämen Anleger noch eine Dividendenrendite von 3,9 Prozent. DER AKTIONÄR rechnet mit einer Erhöhung der Dividenden auf 1,40 Euro, was einer Dividendenrendite von 4,2 Prozent entspricht.

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