K+S
- Norbert Sesselmann - Redakteur

K+S-Aktie: Deutsche Bank senkt Kurzsiel deutlich

Keine leichte Woche für K+S-Aktionäre: Nach schwachen Quartalszahlen sackte die Aktie in den letzten zwei Handelstagen um rund sieben Prozent nach unten. Die Deutsche Bank rechnet jetzt sogar mit weiter fallenden Kursen.

Das schwache Geschäft mit Auftausalz hat K+S wie erwartet im dritten Quartal zu schaffen gemacht. Der Betriebsgewinn ist um 14 Prozent auf 156,7 Millionen Euro gefallen. Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 916,6 Mio. Euro. Wegen des milden Winters im vergangenen und diesem Jahr sind die Salz-Lager von vielen Straßenmeistereien noch gut gefüllt und die Kommunen halten sich mit Salz-Bestellungen zurück.

Kursziel 32 Euro

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für K+S nach Zahlen von 40 auf 32 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Der Kali- und Salzkonzern habe ein schwaches drittes Quartal hinter sich und einen noch schwächeren Ausblick gegeben, so Analystin Virginie Boucher-Ferte. Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11 für 2013 sei nicht attraktiv genug.

Unterbewertung und hohe Dividende

Keine Frage: Die präsentierten Zahlen waren wirklich nicht der Renner. Der Kursverfall der letzten Tage scheint aber sehr überzogen. Langfristig orientierte Anleger sollten sich nicht beirren lassen. Das mittelfristige Kursziel liegt bei 45 Euro. Daraus errechnet sich ein Kurspotenzial von 30 Prozent. Grund für den Optimismus: Eine massive Unterbewertung und eine hohe Dividendenrendite.

 mit Material von dpa-AFX

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