K+S
- Thomas Bergmann - Redakteur

K+S-Aktie: Abverkauf übertrieben - Kursziel 40 Euro

Die Kursentwicklung beim Salz- und Düngemittelproduzenten ist besorgniserregend, mittlerweile notiert die Aktie auf dem tiefsten Stand seit März 2009. Nach Einschätzung des Bankhauses Lampe sollten Anleger aber jetzt zugreifen.

Der Chart der K+S-Aktie liefert in den letzten Wochen ein Bild des Grauens ab. Nach dem Bruch der 30-Euro-Marke, dem Tief von Mitte 2012, ist der Kurs in der Zwischenzeit unter das Bewegungstief von März 2009 gefallen. Jetzt erst recht, scheint sich das Bankhaus Lampe zu denken. Es rät Anlegern zum Kauf der Aktie.

Kurssturz eine Überreaktion

Nach einer Investorenveranstaltung in Düsseldorf und Köln sieht Analyst Marc Gabriel in der Unternehmensstrategie wieder deutliche Chancen. Die schlechte Stimmung aufgrund der rückläufigen Kalipreise und der Kosten für das Expansionsprojekt in Kanada habe beim Aktienkurs zu einer Überreaktion geführt, die nicht gerechtfertigt sei. Gabriel hat deshalb K+S auf "Kaufen" mit einem Ziel von 40 Euro belassen.

Ein Trendwechsel bei K+S ist dringend vonnöten. Fällt die Aktie nämlich in dem Tempo der letzten Tage weiter, stößt sie bald auf die Tiefs von Ende 2008, als die Lehman-Krise gerade ihren Höhepunkt erreicht hatte und, übertrieben ausgedrückt, die Welt unterzugehen drohte. Damals wurde für K+S 25,39 Euro je Aktie bezahlt.

K+S

Aktie für Mutige

Der Trend spricht eindeutig gegen ein Engagement bei K+S. Mittlerweile sollten aber alle Eventualitäten beim DAX-Konzern eingepreist sein. Auf mittlere Sicht sind höhere Kurse zu erwarten, weshalb Neueinsteiger eine erste Tranche im Bereich von 28 Euro erwerben sollten.

mit Material von dpa-AFX

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