K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Verhindert die Politik die Übernahme?

Im anhaltenden Übernahmepoker mit dem Konkurrenten Potash kann der Düngemittel- und Salzhersteller K+S offenbar auch auf die Unterstützung der Politik setzen. So will Niedersachsen gemeinsam mit Hessen und dem Bund eine Übernahme des Kasseler DAX-Konzerns durch den kanadischen Wettbewerber verhindern.

Niedersachsen werde zusammen mit Hessen und der Bundesregierung sehen, wie man K+S zur Seite stehen könne, um eine Übernahme abzuwenden, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Montag nach Angaben seines Sprechers, nachdem er in das K+S-Werk Sigmundshall in Wunstorf eingefahren war. K+S-Chef Norbert Steiner bekräftigte nach Unternehmensangaben erneut die Ablehnung des Übernahmeangebots. "Wir müssen auch die Interessen des Unternehmens und seiner Arbeitnehmer berücksichtigen", sagte Steiner. "Initiativen, die dem nicht Rechnung tragen und auch über die Interessen der Regionen hinweggehen, in denen K+S verantwortungsvoll tätig ist, müssen wir ablehnen."
"Das Werk Sigmundshall hat einen festen Platz in unserem Unternehmensverbund und ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region und die hier lebenden Menschen", sagte Steiner.

Es bleibt spannend
Trotz der Unterstützung der Politik sowie anderer Hürden dürfte Potash weiterhin versuchen, den deutschen Konkurrenten zu schlucken. Die Chancen dafür, dass die Kanadier noch einmal etwas auf die bisher gebotenen 41 Euro aufschlagen, stehen relativ gut. Anleger sollten daher bei K+S investiert bleiben. Der Stoppkurs sollte bei 34,00 Euro belassen werden.
(Mit Material von dpa-AFX)


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