K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Übernahmewahrscheinlichkeit bleibt hoch

K+S ist derzeit weiterhin die spannendste Aktie im DAX. In der kommenden Woche (13. August) wird der Düngemittel- und Salzproduzent aus Kassel seine Zahlen für das zweite Quartal bekannt geben. Im Hinblick darauf zeigt sich Commerzbank-Analyst Lutz Grüten bereits zuversichtlich gestimmt.

Er geht davon aus, dass K+S solide Kennziffern für das abgelaufene Quartal ausweisen dürfte. Damit sollte seiner Ansicht nach klar werden, dass der von Potash gebotene Übernahmepreis zu niedrig sei. Grüten hat deshalb seine Einstufung für die Anteile des DAX-Konzerns auf "Buy" belassen. Den fairen Wert sieht er bei 44,00 Euro.

Kursziel 44,50 Euro
Indes hat die Privatbank Hauck & Aufhäuser die Einstufung für die K+S-Papiere ebenfalls mit "Buy" bestätigt. Das Kursziel bezifferte Analyst Nils-Peter Gehrmann auf 44,50 Euro. Die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme des Dünger- und Salzproduzenten durch den US-Wettbewerber Potash Corp bleibt seiner Meinung nach hoch.

Aktie bleibt ein Kauf
Auch DER AKTIONÄR rechnet mit einer Übernahme von K+S. Womöglich geschieht dies zu einem höheren Preis als den bislang gebotenen 41 Euro je Aktie, wohl aber kaum zu den offenbar vom K+S-Vorstand geforderten 50 Euro pro Anteil. Sollte es tatsächlich zur Akquisition kommen, hat der DAX-Titel ausgehend vom aktuellen Niveau noch deutlich Luft nach oben. Anleger können daher zugreifen (Stopp: 34,00 Euro).
(Mit Material von dpa-AFX)


Unser Buchtipp des Tages:

Eine glückliche Verbindung aus Theorie und Praxis, die frappierende und lukrative Erkenntnisse liefert!

Newstrading mit Optionen
 

Autor: Shon, John
ISBN: 9783864700477
Seiten: 256
Erscheinungsdatum: 06.12.2012
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: Artikel verfügbar
auch als eBook verfügbar

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Ein Wissenschaftler und ein Trader, beide mit Doktortitel, liefern genau das ab, was man von einer solchen Kombination im besten Fall erwarten darf: sowohl erschöpfend belegte Analysen als auch glasklare praktische Handlungsanweisungen, und das alles verständlich und flüssig geschrieben. Die zentrale Aussage von Shon und Zhou ist sehr einfach: Es gibt unkomplizierte Möglichkeiten, mithilfe von Optionen zuverlässig Gewinn aus den Ergebnismeldungen von Unternehmen zu ziehen, und zwar unabhängig davon, in welche Richtung die Ergebnisse überraschen. Ein paar kompliziertere Methoden werden nicht vergessen und Hinweise auf weiterführende Kriterien gibt es obendrein. Eine glückliche Verbindung aus Theorie und Praxis, die frappierende und lukrative Erkenntnisse liefert!

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Startet nun das Comeback?

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat im dritten Quartal Umsatz und Ergebnis steigern können. Während es im Kaligeschäft für einige Experten überraschend gut lief, schnitt das Salzgeschäft eher schwächer als erwartet ab. Darüber hinaus wurde die Gesamtjahresprognose des MDAX-Konzerns bestätigt. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Der Countdown läuft

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S wird morgen die Zahlen für das dritte Quartal 2017 veröffentlichen. Es dürfte spannend werden, ob es dem MDAX-Konzern gelingt, die Marktteilnehmer positiv zu überraschen und positive Meldungen zum Hoffnungsträger des Unternehmens, der Bethune-Mine in Kanada, … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das erwarten jetzt die Experten

Der Kali- und Salzproduzent K+S steht vermutlich vor einem der wichtigsten Jahre der Firmengeschichte. Denn im kommenden Jahr wird die neue Kalimine in Kanada erstmals über komplette zwölf Monate hinweg produzieren. Dies sollte deutlich positive Auswirkungen auf die Ergebnisentwicklung haben. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S vor der Wende

In den letzten Jahren hatte sich der langjährige K+S-Chef Norbert Steiner bezüglich Umweltfragen wenig kompromissbereit gezeigt. Sein Nachfolger Burkhard Lohr war hingegen von Beginn an wesentlich offener für einen Austausch mit den Umweltschützern, um den Kaliabbau in den deutschen Werken … mehr