K+S
- Werner Sperber - Redakteur

K+S: Salz wird knapp, die Preise steigen

Der Aktienkurs von K+S entwickelt sich heute besser als der DAX. Zudem steigen die Anteilscheine auch in der Gunst der Analysten weiter. Sie sehen vorsichtig Kurspotenzial von 35 Prozent.

Christian Faitz, Analyst der australischen Investmentbank Macquarie, bezieht sich auf die Zahlen für das zweite Quartal 2011 der K+S AG. Dieser Zeitraum sei demnach ein Wendepunkt im Chemie-Sektor gewesen, dem größere Herausforderungen für Volumina und Preise folgen dürften. Mit einem freien Fall wie im Jahr 2008 rechnet Faitz allerdings nicht. Zudem sei der in Kassel ansässige Produzent von Düngemitteln und Auftausalz angesichts ordentlicher Preise für Agrarrohstoffe eine gute Wahl, was allgemein für alle Düngemittelhersteller gelte. Somit bestätigte Faitz seine Einstufung für die Aktie von K+S mit "Outperform", senkte allerdings sein Kursziel von 65 auf 58 Euro.

Günstig bewertet

Martin Rödiger, Analyst von Cheuvreux, erinnert daran, dass ein Sturm in Kanada die Salz-Produktionsanlage des K+S-Konkurrenten Compass Minerals zerstört hat. Deswegen dürfte das Angebot am Salzmarkt knapper werden und die Preise steigen, wovon K+S profitiere. Deshalb bestätigte Rödiger sein Votum für die Aktie von K+S mit "Outperform" und sein Kursziel von 58 Euro. Insgesamt haben die Analysten ihre Gewinnschätzungen für die Jahre 2011 bis 2013 in etwa bestätigt. Die Kurs-Gewinn-Vielfachen von 11,5 beziehungsweise 10 respektive 9 stuft DER AKTIONÄR angesichts des dauerhaft zulegenden Agrarmarktes als günstig ein. Das Kursziel bleibt bei 70 Euro.

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