K+S
- Thorsten Küfner - Redakteur

K+S: Nur wenig Luft nach oben

Die US-Bank JPMorgan hat die Aktie von K+S vor Zahlen auf "Underweight" belassen. Analyst Martin Evans erklärte, die Resultate der Chemieunternehmen zum zweiten Quartal dürften in den meisten Fällen saisonal stark ausfallen, die Erwartungen erfüllen und so für etwas Erleichterung sorgen.

Allerdings seien die Auswirkungen des Brexit-Votums auf das Verbrauchervertrauen noch schwer einzuschätzen. Bei K+S, BASF, Clariant und Lanxess rechnet Evans eher mit durchwachsenen Volumen- und Preistrends.

Kursziel 19,00 Euro
Die Deutsche Bank hat die Einstufung für K+S vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 19 Euro belassen. Analystin Virginie Boucher-Ferte betonte, der Düngemittelhersteller habe bereits eine Gewinnwarnung veröffentlicht, die auf ein sehr schwaches Quartal schließen lasse. Das Management dürfte den Ausblick 2016 bestätigen.

Kein Kauf!
Auch DER AKTIONÄR mahnt indes weiter zur Vorsicht: Denn die enttäuschenden Zahlen gepaart mit der ungewissen Zukunft der Förderung in den deutschen Werken und dem trüben Chartbild sprechen gegen ein Investment in die Aktie von K+S.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Massive Dividendenkürzung

Wegen der niedrigen Kalipreise und der Produktionseinschränkungen im Werk Werra sank der Umsatz von K+S 2016 um 17 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. das operative Ergebnis ging von 782 auf 229 Millionen und der Nettogewinn von 542 auf 131 Millionen Euro zurück – was auch Auswirkungen auf die … mehr